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Stock­werk­ei­gen­tums­ge­bäu­de aus den 70er- und 80er-Jah­ren sind in einem kri­ti­schen Alter, eine grös­se­re Sanie­rung tut not. Nicht sel­ten begin­nen nun die Pro­ble­me: Der Erneue­rungs­fonds ist dürf­tig gefüllt, ein Streit blo­ckiert das Vor­ha­ben und die Ban­ken spie­len nicht mit.

Irgend­wann ist es so weit: Die Däm­mung aus den 80er-Jah­ren ist nicht mehr zeit­ge­mäss, die Fens­ter sind ver­zo­gen und die Ölhei­zung am Ende der Lebens­dau­er. Beson­ders Gebäu­de aus den 70er- und 80er-Jah­ren kom­men der­zeit in ein kri­ti­sches Alter; es ist Zeit für eine grös­se­re Inves­ti­ti­on. Im Nor­mal­fall ist nun der Eigen­tü­mer gefragt. Er muss mit Blick auf sein Kon­to fest­le­gen, was er wann in Angriff nimmt. Wie aber ist das, wenn es sich um eine Stock­werk­ei­gen­tümer­ge­mein­schaft (STOWE) han­delt? In die­sem Fall kann ein altern­des Haus zum Pro­blem wer­den, denn für grös­se­re Sanie­run­gen müs­sen alle an einem Strick zie­hen.

Die Autorin

Corinne Roth

Corin­ne Roth

Aus «casanostra» 138

casanostra 138 - November 2016

Das sagt das Gesetz

Wenn nichts ande­res im Regle­ment steht, gilt:

  • Aku­ter Fall (Bei­spiel Was­ser­scha­den wegen kaput­tem Boi­ler): kei­ne Abspra­che nötig. Hier muss wei­te­rer Scha­den ver­mie­den wer­den.
  • Not­wen­di­ge Sanie­rung (Boi­ler­er­satz): ein­fa­ches Mehr.
  • Nütz­li­che Sanie­rung (Boi­ler­er­satz mit Solar­re­gis­ter): qua­li­fier­tes Mehr (Per­so­nen und Wert­quo­te)
  • Luxu­riö­se Sanie­rung (zusätz­li­cher Spei­cher­boi­ler): ein­stim­mi­ger Beschluss.

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