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Im Zusam­men­hang mit der zuneh­men­den Ver­net­zung der Haus­halte stellt sich die Frage, wie die Strah­len­be­las­tung beim Woh­nen redu­ziert wer­den kann. Elek­tro­sen­si­ble Men­schen sind dadurch beein­träch­tigt, und auch wer nicht elek­tro­sen­si­bel ist, möchte sei­nem Kör­per nicht mehr Strah­lung als nötig zumu­ten. In die­sem Arti­kel zeigt Ange­lus Wis­mer, Elek­tro­bio­loge und Mit­glied des Ver­eins Bau­bio­s­wiss, wie in Wohn­räu­men elek­tri­sche und elek­tro­ma­gne­ti­sche Fel­der sowie Strah­lung redu­ziert wer­den kön­nen. Dabei geht es sowohl um die Ver­le­gung der Lei­tun­gen, die im Ein­satz befind­li­chen elek­tri­schen Geräte als auch um Sen­der, die Strah­lung aussenden.

Wie ver­rin­gern wir Elek­tro­smog in einer Woh­nung? Wir neh­men uns zuerst die Haus­in­stal­la­tio­nen vor, um elek­tri­sche Wech­sel­fel­der zu redu­zie­ren. Dabei liegt das Haupt­au­gen­merk auf Instal­la­tio­nen im Schlaf­be­reich und in Ruhe­zo­nen – dort, wo wir uns in der Woh­nung am längs­ten aufhalten.

Elek­tri­sches Wech­sel­feld – Reduk­ti­ons­mass­nah­men im Schlafplatzbereich

Bei allen unter Span­nung ste­hen­den Haus­in­stal­la­tio­nen ist in Lei­tungs­nähe ein elek­tri­sches Wech­sel­feld vor­han­den. Elek­tri­sche Wech­sel­fel­der kön­nen abge­schirmt oder mit geeig­ne­ten Gerä­ten abge­schal­tet wer­den. Oft wer­den Per­so­nen durch sol­che Fel­der in ihrem Wohl­be­fin­den nega­tiv beeinflusst.

Als Mass­nahme gegen elek­tri­sche Wech­sel­fel­der ver­wen­den wir keine zwei­po­li­gen Verlängerungska­bel, denn diese haben eine grös­sere Abstrah­lung als drei­po­lige Kabel. Dabei behe­ben wir all­fäl­li­gen «Ka­bel­sa­lat» unter den Bet­ten. Aus­ser­dem sind im Fach­han­del abge­schirmte Ver­län­ge­rungs­ka­bel erhält­lich, die elek­tri­sche Wech­sel­fel­der zusätz­lich ver­min­dern. Am Schlaf­platz emp­fiehlt es sich, keine Netz­ oder Ladegeräte zu verwenden.

Der Autor

Ange­lus Wis­mer,
Elek­tro­bio­loge, Fach­be­ra­ter Baubioswiss

Aus «casanostra» 160

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