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<h1 class=«entry-title»>Die «bequemen» kabellosen DECT-Haustelefone und ihre Tücken</h1><p class=«tag-meta»><i class=«far fa-folder-open»></i> <a href=«https://casafair.ch/themenbereich/gesundheit/» rel=«tag»>Gesundheit</a>, <a href=«https://casafair.ch/themenbereich/licht-haustechnik/» rel=«tag»>Licht & Haustechnik</a></p><p class=«tag-meta»><i class=«fas fa-tags»></i> <a href=«https://casafair.ch/thema/technik/» rel=«tag»>Technik</a></p>

Mi, 01.01.2014

Ja, als Bau­bio­lo­ge und Mess­tech­ni­ker begeg­ne ich nicht immer ganz ein­fa­chen Situa­tio­nen. So habe ich die­sen Früh­ling ein älte­res Ehe­paar besucht, das sich eines der beque­men, kabel­lo­sen DECT-Swiss­com-Tele­fo­ne mit «Eco-Mode» ange­schafft hat­te, weil sie angeb­lich strah­lungs­arm sei­en. Die­ses Clas­sic A413 mit Eco Mode», so ver­hiess die Wer­bung, set­ze beim Auf­le­gen des Hörers den sonst übli­chen gepuls­ten 24-Stun­den-Sen­der ab.

Bei der bau­bio­lo­gi­schen Haus­un­ter­su­chung konn­te ich jedoch fest­stel­len, dass die DECT-Signa­le erheb­lich hoch waren. Es zeig­te sich, dass das DEC­T­Te­le­fon trotz sei­ner «Eco-Mode»-Lorbeeren wei­ter­hin läs­ti­ge hoch­fre­quen­te Strah­len von sich gab – und zwar durch­ge­hend. Beim Kon­sul­tie­ren des Hand­bu­ches stell­te sich her­aus, dass eine Pro­gram­mie­rung nötig ist, damit die­ser «Eco-Mode-Strah­len­schutz» wirk­lich ein­ge­schal­tet wird. Die­ses Bei­spiel zeigt, dass die Her­stel­ler strah­lungs­ar­me Appa­ra­te offen­bar immer noch klein gewich­ten – sonst wür­den sie den wich­ti­gen Hin­weis sicher bes­ser auf der Gebrauchs­an­lei­tung plat­zie­ren.

Der Autor

Gui­do Huwi­ler
eidg. dipl. Bau­bio­lo­ge

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