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Ob eine immer­grü­ne Blät­ter­wand oder herbst­lich gefärb­tes Laub, duf­ten­de Blü­ten oder Obst und Bee­ren zum Ern­ten, eine begrün­te Fas­sa­de sieht gut aus, ist ganz schön nütz­lich und lässt sich leicht sel­ber rea­li­sie­ren.

Selbst die schä­bigs­te Hüt­te ent­wi­ckelt ein­drucks­voll roman­ti­sches Flair, wenn sie unter dem herbst­lich gefärb­ten Laub eines Wil­den Wei­nes oder dem Immer­grün eines Efeu­pols­ters ver­schwin­det. Begrün­te Fas­sa­den haben eine lan­ge Tra­di­ti­on. Bereits die Römer schmück­ten ihre Vil­len mit far­big blü­hen­den Klet­ter­pflan­zen. Im Mit­tel­al­ter wur­den Lau­ben­gän­ge und Mau­ern in Klos­ter- und Burg­an­la­gen mit Reben und Rosen über­spannt. Wäh­rend der Renais­sance und des Barocks wur­den die Wän­de von Schlös­sern und ande­ren reprä­sen­ta­ti­ven Bau­ten begrünt. Auch die Archi­tek­tur der Moder­ne greift auf Klet­ter­pflan­zen als Kon­trast zur kla­ren, orna­ment­lo­sen For­men­spra­che zurück.

Der Autor

Res Mett­ler

Aus «casanostra» 125

casanostra 125 - Juni 2014

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