«Wir möchten als Hausbesitzer unsere Verantwortung für das Klima wahrnehmen und ökologisch sanieren. Wie gehen wir dieses Vorhaben am besten an?»
Gebäude sind wahre CO2-Schleudern. In der Schweiz verursachen sie gut ein Viertel aller CO2-Emissionen. Will das Land bis 2050 das Klimaziel Netto-Null erreichen, müssen pro Jahr zwei Prozent aller Gebäude ökologisch saniert werden.
Auch Wohneigentümer*innen können also entscheidend dazu beitragen, den Klimawandel zu stoppen – und es ist höchste Zeit, sich auf den Weg zu machen. Denn effektiv saniert wird pro Jahr zurzeit nur ein Prozent aller Gebäude. Gut möglich, dass der Staat bald mit Vorschriften das Tempo erhöht. Diese Entwicklung vorwegzunehmen, macht Sinn und lohnt sich auch wirtschaftlich: Nachhaltige Gebäude sind im Betrieb günstiger und in der Regel mehr wert als konventionelle.
Eine bessere Isolation, neue Fenster oder eine ökologischere Heizung bringen oft schon viel. Weiter ist die Bauökologie wichtig. Bei einer Sanierung soll möglichst wenig graue Energie verbraucht werden. Gerade bei Ersatzneubauten muss man gut abwägen, ob die Rechnung aufgeht. Schliesslich ist auch wichtig, bei einer Sanierung die Nutzungsqualität zu erhöhen und ein Gebäude so zu gestalten, dass es sich später anpassen lässt.
Ein erster Schritt hin zum ökologischeren Wohneigentum ist, zu messen, wie gross der aktuelle CO2-Fussabdruck ist – zum Beispiel mit dem Online-Tool eVALO. Dieses zeigt auch auf, welche Massnahmen den Fussabdruck am schnellsten kleiner werden lassen.
Dann gilt es, mit seiner Bank die Finanzierung der nötigen Massnahmen aufzugleisen. Schliesslich muss man für die Umsetzung Partner finden, die Nachhaltigkeit aus dem Effeff können. Diesbezüglich plant die Alternative Bank Schweiz AG die Einführung einer Hypothek für energetische Sanierungen.


