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Kün­di­gung wegen über­mäs­si­gen Musi­zie­rens

Ver­mie­tung

Kün­di­gung, Ver­mie­tung

Do, 05.09.2019

«Ich bin Ver­mie­te­rin, mein Haus ist alt und hell­hö­rig. Meine Mie­ter bekla­gen sich über das täg­li­che Musi­zie­ren der Nach­ba­rin. Ich möchte den Ver­trag mit der musi­zie­ren­den Mie­te­rin gerne kün­di­gen. Ist dies zuläs­sig?»

Musi­zie­ren gilt als Per­sön­lich­keits­recht und kann grund­sätz­lich nicht ver­bo­ten wer­den. Es besteht aber die Mög­lich­keit, im Miet­ver­trag die Zei­ten fürs Musi­zie­ren ein­zu­schrän­ken. Zudem kann die Haus­ord­nung Regeln auf­stel­len.

Über­ge­ord­net gilt die Ver­ord­nung der Gemeinde über die Ruhe­zei­ten. In der Regel sind diese werk­tags zwi­schen 12 und 13 Uhr und die Nacht­ruhe von 22 bis 7 Uhr. An Sonn- und Fei­er­ta­gen gilt ganz­tags Ruhe­zeit. Wäh­rend die­sen Zei­ten ist das Musi­zie­ren unter­sagt.

Die Autorin

barbara-muehlestein-2-bild-ruben-sprich

Bar­bara Müh­lestein
Bera­te­rin Casafair Mit­tel­land, Müh­lestein Immo­bi­lien, Bühl bei Aar­berg
www.muehlestein.com

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