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Casafair setzt auf die Soli­da­ri­tät zwi­schen allen Par­teien. Das Miet­we­sen – ob geschäft­lich oder pri­vat – ist gleich­sam eine Sozi­al­part­ner­schaft. Die aktu­elle Coro­na­krise ist für diese Part­ner­schaft auf Augen­höhe durch­aus ein Prüf­stein.

Hat eine pri­vate oder geschäft­li­che Mie­te­rin bzw. ein Mie­ter infolge der Coro­na­re­strik­tio­nen ernst­hafte Finanz­pro­bleme – etwa weil Löhne nicht mehr voll bezahlt wer­den oder Rech­nun­gen offen blei­ben oder keine Ein­nah­men mehr erzielt wer­den kön­nen auf­grund der beson­de­ren Bestim­mun­gen – so muss nach Auf­fas­sung von Casafair Schweiz eine faire Eigen­tü­me­rin, ein fai­rer Eigen­tü­mer prü­fen, ob der Miet­zins ver­rin­gert oder gestun­det wer­den kann.

In vie­len Fäl­len wird dies durch­aus mög­lich sein. In ande­ren Fäl­len – etwa wenn ein Miet­zins kaum mehr als die anfal­len­den Hypo­the­kar- und Betriebs­kos­ten deckt – wird eine Stun­dung auch für Ver­mie­te­rIn­nen zum Pro­blem und kann – selbst beim bes­ten Wil­len – nicht ohne wei­te­res gewährt wer­den. Wir emp­feh­len Ver­mie­te­rIn­nen und Mie­ten­den glei­cher­mas­sen, recht­zei­tig das Gespräch zu suchen, wenn sich Eng­pässe abzeich­nen.

Sollte sich die Situa­tion wei­ter zuspit­zen, setzt sich Casafair für eine finan­zi­elle Unter­stüt­zung durch den Bund ein. Es bleibt aber obers­tes Ziel die Löhne und Erwerbs­aus­fälle bei einer selb­stän­di­gen Erwerbs­tä­tig­keit zu sichern und so die Zah­lungs­fä­hig­keit der Men­schen auf­recht­zu­er­hal­ten.

Auch unter­stützt Casafair die Frist­aus­set­zun­gen. Säu­mige Mie­te­rIn­nen wegen kri­sen­be­ding­ten Miet­aus­stän­den auf die Strasse zu set­zen, ist unso­li­da­risch. Dies gilt für pri­vate Mie­te­rIn­nen ebenso wie für geschäft­li­che. Denn die­ses Land lebt von all den klei­nen Läden und Geschäf­ten und den Kun­dIn­nen, die für Umsatz sor­gen. Die Coro­na­krise wird der­einst über­wun­den sein – und dann soll­ten wir nicht vor einer Ruine ste­hen.

Auch im täg­li­chen Umgang mit der Mie­ter­schaft oder der Stock­werk­ei­gen­tü­mer­schaft stel­len sich plötz­lich eine ganze Reihe von Fra­gen. Die Situa­tion ändert sich momen­tan fast täg­lich. Noch gibt es keine Aus­gangs­sperre, trotz­dem muss bei allen Kon­tak­ten vor­gän­gig abge­klärt wer­den, ob die der­zeit gel­ten­den Regeln zu Abstand hal­ten, Hygiene ein­hal­ten und beson­ders gefähr­dete Per­so­nen schüt­zen, ein­ge­hal­ten wer­den kön­nen. Genauere Ver­hal­tens­re­geln machen auch Bund und Kan­tone zur­zeit keine. Vie­les ist Abwä­gungs­sa­che. Das Bera­te­rIn­nen-Team von Casafair kann Emp­feh­lun­gen zur Beur­tei­lung der spe­zi­fi­schen Situa­tion ertei­len.

Casafair setzt in die­ser schwie­ri­gen Situa­tion auf Kulanz und Mit­hilfe. Auch Bund und Kan­tone müs­sen die spe­zi­fi­schen Bedürf­nisse im Bereich Woh­nen im Fokus behal­ten und recht­zei­tig reagie­ren.



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