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Ein Zim­mer­mann hat­te den Dach­stuhl eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses mit toxi­ko­lo­gisch bedenk­li­chen Mit­teln ‹imprä­gniert›, wor­auf die gan­ze Fami­lie erkrank­te. Ein Gericht hat die Kla­ge der Bau­herr­schaft gegen den Zim­mer­mann abge­wie­sen. Begrün­dung: Die Holz­be­hand­lung sei «zu wenig gif­tig».

Ungläu­bi­ges Kopf­schüt­teln hilft da nicht wei­ter – schon eher eini­ge Über­le­gun­gen, wie es so weit kom­men konn­te und was dage­gen getan wer­den kann.

Die Schweiz hat sehr vie­le Geset­ze, Vor­schrif­ten und Ver­ord­nun­gen, um die Unver­sehrt­heit von Men­schen, Tie­ren und Pflan­zen zu garan­tie­ren; die­se Vor­schrif­ten gel­ten auch für das Bau­we­sen. Zustän­dig für die Über­prü­fung und Ein­hal­tung der gesetz­li­chen Vor­schrif­ten sind die Bau­be­hör­den, unter­stützt u.a. durch die kan­to­na­len Labo­ra­to­ri­en, die Suva, das Bun­des­amt für Umwelt­schutz.

Der Autor

Hannes Heuberger

Han­nes J. Heu­ber­ger
Bera­ter Hausverein Mit­tel­land,
Bau­Be­ra­tun­gen hjh, Wahlen­dorf

Aus «casanostra» 151

casanostra 151 - Juni 2019

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