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Seit 1990 ist Asbest hier­zu­lan­de ver­bo­ten. Weder dür­fen Asbest-Pro­duk­te ver­kauft wer­den, noch dür­fen seit­her asbest­hal­ti­ge Bau­tei­le ein­ge­setzt wer­den. Den­noch: Der Asbest­boom der zwei­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts rächt sich heu­te mehr denn je.

Der Begriff Asbest ent­stammt dem Latei­ni­schen, war aber ursprüng­lich vom alt­grie­chi­schen ásbe­s­tos abge­lei­tet, was etwa unaus­lösch­lich oder unzer­stör­bar bedeu­tet. Die­ser Ewig­keits­an­spruch trifft es gar nicht mal schlecht. Asbest war lan­ge Zeit als her­vor­ra­gen­de Mine­ral­fa­ser geschätzt: Weder Säu­re noch Feu­er kön­nen ihr etwas anha­ben – sie iso­liert, ist äus­serst zug­fest und elas­tisch. Dar­über hin­aus war Asbest vor allem auch bil­lig – bes­te Vor­aus­set­zun­gen für eine gros­se Nach­fra­ge.

Der Autor

Andreas Käsermann

Andre­as Käser­mann
Redak­tor «casanostra», Ver­ant­wort­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­on Cas­a­fair Schweiz

Aus «casanostra» 149

casanostra 149 - Februar 2019

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