Schliessen

Casafair Logo
Energiewende - Strommix

Wie grün ist Ihr Standardstrom?

, ,

Di, 23.11.2021

Ener­gie­wende: Die Klima-Alli­anz Schweiz und der Strom­ver­gleich myNe­w­Energy moti­vie­ren Konsument*innen mit einer inter­ak­ti­ven Karte, ihren loka­len Stan­dard­strom zu kon­trol­lie­ren. So kön­nen alle zur Ener­gie­wende beitragen.

Obschon Grün­strom eine gute Akzep­tanz hat, den­ken viele Pri­vat­haus­halte nicht an einen Pro­dukt­wech­sel. Viele Strom­ver­sor­ger bie­ten neben dem auto­ma­tisch zuge­teil­ten Stan­dard auch Pro­dukte mit öko­lo­gi­schem Mehr­wert an. Mit dem Kauf die­ser Pro­dukte oder von Solar­zer­ti­fi­ka­ten kön­nen auch Pri­vat­haus­halte aktiv zur Ener­gie­wende bei­tra­gen. Strom ist der wich­tigste Ener­gie­trä­ger im Kampf gegen die Kli­ma­krise, die Nut­zung von nach­hal­tig pro­du­zier­tem, erneu­er­ba­rem Strom ein zen­tra­les Ele­ment der Ener­gie­wende. Die Klima-Alli­anz Schweiz und der Strom­ver­gleich myNe­w­Energy möch­ten mit der «Strom­land­schaft Schweiz» eine breite Öffent­lich­keit sen­si­bi­li­sie­ren und zum Wech­sel auf Pro­dukte mit öko­lo­gi­schem Mehr­wert moti­vie­ren. Auf der inter­ak­ti­ven Karte unter stromlandschaft.ch kön­nen Stromkund*innen für ihre Post­leit­zahl die Qua­li­tät des Stan­dards anhand der Farbe sehen. Anhand wei­ter­füh­ren­der Infor­ma­tio­nen kön­nen Kund*innen zu Strom wech­seln, der die Ener­gie­wende vor­an­treibt – dies direkt beim Strom­ver­sor­ger oder über mynewenergy.ch.

Was­ser­strom reicht für die Ener­gie­wende nicht aus

Schon heute besteht der Schwei­zer Stan­dard gröss­ten­teils aus Was­ser­kraft. Auf der Karte sind das die gel­ben Flä­chen. Das ist grund­sätz­lich gut, für die Ener­gie­wende aber nicht gut genug. Um den bis 2035 weg­fal­len­den Atom­strom zu erset­zen, müs­sen rasch neue erneu­er­bare Ener­gien wie Solar- oder Wind­kraft aus­ge­baut wer­den. So sieht es auch die Ener­gie­stra­te­gie 2050 des Bun­des vor. «Anhand der Strom­karte wol­len wir auf­zei­gen, wo die Strom­wende auf Kurs ist und wo sie an Tempo zule­gen muss», erklärt dazu myNe­w­Energy-Geschäfts­lei­te­rin Chris­tina Mar­chand. Die Strom­wende zu mehr Solar­ener­gie oder Strom aus zer­ti­fi­zier­ten Anla­gen (Label natu­re­made) ist schon für wenige Fran­ken im Monat zu haben, bezo­gen auf einen 4‑Per­so­nen-Haus­halt (zwei Erwach­se­nen und zwei Kin­der) und einen Ver­brauch von 3470 kWh / Jahr. 

Elek­tri­zi­täts­werk der Stadt Zürich, EZW: Upgrade von ewz.natur (Stan­dard: 78 % Was­ser) auf ewz pro­na­tur (100 % natu­re­made Star) monat­lich 4 Franken/Monat.

BWK Ener­gie: Upgrade von Energy Blue (Stan­dard: 96 % Was­ser, 4 % Erneu­er­bare) zu Energy Green (100 % Solar) 8 Franken/Monat.

Pri­meo Ener­gie: Upgrade von Pri­meo Stan­dard (83 % Was­ser natu­re­made Basic, 9 % Erneu­er­bare natu­re­made Star) zu Pri­meo Grün (30 % Solar, 70 Was­ser natu­re­made Star) 13 Franken/ Monat.

Cen­tral­schwei­ze­ri­sche Kraft­werke CKW: Upgrade von Clas­sic­Strom (Stan­dard: 100 % Was­ser) zu Mein­Re­gio­Strom (100 % Solar) 3 Franken/Monat

Repower AG: Acqua­power (Stan­dard: 100 % Was­ser) zu Pur­e­power (67 % Was­ser, 28 % Solar natu­re­made star) 14 Franken/Monat.

Romand Energy: Upgrade von Terre Suisse (Stan­dard, 100 % Was­ser) zu Terre d’ici (50 % Solar) 5 Franken/Monat.

Aus «casanostra» 163

Cover von casanostra 163 | November 2021

Jetzt abon­nie­ren:
Maga­zin «casanostra»

Die Autorin

Foto der Autorin Beatrice Jäggi

Bea­trice Jäggi
mynewenergy.ch

Mehr Infor­ma­tio­nen

mynewenergy.ch

Werbung