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Liegenschaftsverkauf: Privat versus Maklerverkauf

  

  Do., 12.02.2026

«Wer beim Immobilienverkauf spart, indem er auf professionelle Unterstützung verzichtet, zahlt am Ende oft drauf. Und zwar deutlich mehr, als eine Maklerprovision je gekostet hätte.»

Ein Haus privat zu verkaufen, klingt einfach: Inserat erstellen, Besichtigungen organisieren, Vertrag abschliessen. Viele versuchen es daher allein oder mit einem Bekannten, der ≪auch schon einmal ein Haus verkauft hat≫. Doch genau hier wird am falschen Ort gespart. Ohne professionelle Marktkenntnis, fundierte Bewertung und die breite Reichweite eines Maklers entsteht kaum Nachfrage und ohne Nachfrage kein Wettbewerb. So bleibt der erzielte Betrag fast immer unter dem fairen Marktwert.

Hinzu kommt das fehlende Verhandlungsgeschick: Ein erfahrener Makler weiss, wie er mit Einwänden umgeht, Käufer geschickt fuhrt und aus ernsthaften Interessenten den bestmöglichen Preis herausholt.

Der Privatverkäufer hingegen stemmt einen enormen Zeitaufwand. Er muss Anfragen beantworten, nachfassen, Unterlagen organisieren und oft sogar die Käufer bei deren Finanzierung begleiten. Aufgaben, die Experten routiniert und effizient erledigen.

Auch der gut gemeinte Rat eines Bekannten ersetzt keine Expertise. Im Gegenteil: Sein Einsatz wird schnell zum Gefallen, der mehr ihm als dem Verkäufer nutzt, vor allem, wenn er für sein unprofessionelles Vorgehen noch etwas verlangt.

Wer wirklich sparen will, vertraut auf Fachleute, die den Wert der Immobilie sichern, statt ihn durch fehlende Erfahrung zu verspielen.

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