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(c) Daniel Coker / iStock

Licht aus für die Natur

  

  Do., 18.06.2026

«Wie gestalte ich die Beleuchtung meines Hauses tierfreundlich?»

Künstliches Licht ermöglicht es uns, auch nach Einbruch der Dunkelheit aktiv zu sein. Für Vögel, andere Lebewesen und auch für den Menschen kann diese Helligkeit jedoch zur Störung werden. Seit Millionen Jahren richtet sich das Leben nach dem natürlichen Wechsel von Hell und Dunkel. Dieser Takt gerät durch die weit verbreitete künstliche Beleuchtung zunehmend aus dem Gleichgewicht.

Die Folgen sind vielfältig: Vögel werden nachts aktiv, beginnen früher mit der Brut oder verlieren wichtige Orientierungsmechanismen. Besonders Zugvögel werden durch helle Licht quellen angezogen und kollidieren mit Gebäuden oder erschöpfen sich im Dauerflug. Selbst anpassungsfähige Arten reagieren empfindlich auf dauerhafte Beleuchtung.

Für Hauseigentümer bedeutet das: Licht sollte gezielt und massvoll ein gesetzt werden. Viel Beleuchtung rund ums Haus ist oft weder nötig noch sinnvoll. Ungerichtetes Licht verschwendet Energie und trägt zur Aufhellung des Nachthimmels bei.

Dabei lässt sich Lichtverschmutzung einfach reduzieren: Schalten Sie die Beleuchtung nur ein, wenn sie gebraucht wird – etwa mittels Bewegungsmeldern. Verwenden Sie abgeschirmte Leuchten, die Licht nach unten lenken statt in den Himmel. Reduzieren Sie die Lichtintensität und setzen Sie möglichst warmes Licht ein.

So leisten Sie einen wirksamen Beitrag zum Schutz der Natur, sparen Energie und erhalten zugleich die Qualität der nächtlichen Umgebung – für Mensch und Tier.

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ABS HAGA