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Nachdem die Stimmbevölkerung der Abschaffung des Eigenmietwerts zugestimmt hat, verlangt eine Gruppe von Kantonsrät:innen um den HEV Zürich bereits, dass Hauseigentümer:innen weiterhin Steuerabzüge für energetische Sanierungen machen können.

Dazu haben sie die Motion 227/2026 eingereicht. Dies ist umso bemerkenswerter, als die Abschaffung von Steuerabzügen für Unterhalt und Sanierung Bedingung für die Abschaffung des Eigenmietwerts war. Bereits so entgehen dem Kanton Zürich bereits Steuern im Umfang von 150 Millionen Franken. Wenn nun ein Teil der Abzüge durch die Hintertür wieder eingeführt würde, stiesse das bei der Bevölkerung auf wenig Verständnis.

Zudem hat der Kanton Zürich ein sehr gut dotiertes Förderprogramm Gebäudeenergie, das bedeutend wirksamer als ein Steuerabzug ist und diese Programm wurde soeben erneuert (KR-Geschäft 6064). Da Erdöl- und Ergas-Heizungen am Ende ihrer Laufzeit im Kanton Zürich ohnehin durch klimafreundliche Lösungen ersetzt werden müssen, trägt die zeitlich befristete Förderung zu einer echten Beschleunigung bei, und damit auch zu einer rascheren Dekarbonisierung. Ein Steuergeschenk, das man bis 2050 abholen kann, hat diesen Effekt nicht.

// Thomas Forrer, Vorstandsmitglied Casafair Zürich und Fraktionschef der Grünen im Zürcher Kantonsrat

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