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Urner Ener­gie­ge­setz

Casafair setzt sich in der Ver­nehm­las­sung zum Urner Ener­gie­ge­setz für fort­schritt­li­che Posi­tio­nen ein: unter ande­rem wird die Mobi­li­tät mit­be­rück­sich­tigt und Neu­bau­ten sol­len eige­nen Strom erzeugen.

Meh­rere Zen­tral­schwei­zer Kan­tone müs­sen ihre Ener­gie­ge­setze revi­die­ren. Nach Nid­wal­den und Zug hat nun Uri die Vernehm­lassung für ein neues Gesetz been­det. Casafair Zen­tral­schweiz hat die Vor­la­gen stu­diert und jeweils eine Stel­lung­nahme eingereicht.

Die Urner Vor­lage hat uns weit­ge­hend über­zeugt. Uri will nicht nur sämt­li­che Basis­mo­dule der Mus­ter­vor­schrif­ten der Kan­tone (MuKEn), son­dern auch etwa die Hälfte der Zusatz­mo­dule über­ neh­men. Vor­ge­se­hen ist bei­spiels­weise, dass beim Ersatz von Hei­zungen grund­sätz­lich erneu­er­bare Lösun­gen anzu­stre­ben sind. Oder dass Neu­bau­ten eige­nen Strom erzeu­gen müs­sen. Und als Novum in der Zen­tral­schweiz: Uri will auch die Mobi­li­tät im Ener­giegesetz wenigs­tens ansatz­weise regeln. Wenn die aktu­elle Fas­sung die Par­la­ments­de­batte über­steht, erhält Uri eines der fort­schritt­lichs­ten Ener­gie­ge­setze der Schweiz.

Der Autor

Jörg Häfliger

Jörg Häf­li­ger
Casafair Zen­tral­schweiz

Aus «casanostra» 160



Bildquelle

  • Uri Can­ton Of Switz­er­land Flag Tex­tile Cloth Fab­ric Waving On The Top Sun­rise Mist Fog: Oleksii Liskonih-iStock
  • Jörg Häf­li­ger: zvg/mad

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