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Schwei­zer Stock­werk­ei­gen­tü­mer/-innen und Mie­ter/-innen kön­nen jedes Jahr eine grosse Menge CO2 mit ein­fa­chen Ver­hal­tens­an­pas­sun­gen und Opti­mie­run­gen ein­spa­ren. Das schlägt auch finan­zi­ell zu Buche: Meh­rere hun­dert Mil­lio­nen Fran­ken ver­puf­fen heute bei den Heiz­ne­ben­kos­ten. Kurz vor dem Start der neuen Heiz­sai­son wird des­halb die Platt­form heizkostentest.ch lan­ciert. Sie hilft, das eigene Spar­po­ten­zial auf­zu­de­cken und moti­viert zu ener­gie­be­wuss­tem Han­deln.

In der Schweiz sind Gebäude, ins­be­son­dere wenn sie mit Öl oder Gas beheizt sind, für mehr als 25% der CO2-Emis­sio­nen ver­ant­wort­lich. Rund ein­ein­halb Mil­lio­nen Häu­ser sind nicht oder kaum gedämmt. Viele Hei­zungs- und Lüf­tungs­an­la­gen sind auch bei neuen oder sanier­ten Gebäu­den schlecht ein­ge­stellt. Mie­te­rin­nen und Mie­ter – aber auch Ver­mie­ter/-innen und Stock­werk­ei­gen­tü­mer/-innen – sind sich oft nicht bewusst, wie viel das eigene Heiz­ver­hal­ten bewir­ken kann. Viele bezah­len unnö­tig hohe Heiz­kos­ten.

Häu­fig kann bereits mit ein­fa­chen Mass­nah­men Ener­gie, CO2 und auch Geld ein­ge­spart wer­den. Damit sowohl Eigen­tü­mer/-innen als auch Mie­te­rin­nen und Mie­ter ihre Heiz­ne­ben­kos­ten, und somit auch ihr Ein­spar­po­ten­zial, rasch und unkom­pli­ziert ein­schät­zen kön­nen, wird nun die Platt­form heizkostentest.ch lan­ciert. Heizkostentest.ch berück­sich­tigt Lage, Höhe und Heiz­grad­tage einer Woh­nung und bewer­tet Heiz­ne­ben­kos­ten als «nied­rige» «mitt­lere» und «hohe» Kos­ten im Ver­gleich zu Refe­renz­wer­ten.

Je nach Resul­tat des Heiz­kos­ten­tests wer­den unter­schied­li­che ein­fa­che Mass­nah­men vor­ge­schla­gen, um die Heiz­kos­ten zu redu­zie­ren und aktiv einen Bei­trag zum Kli­ma­schutz zu leis­ten. Zusätz­lich kann ein Brief an den/die Ver­mie­ter/-in gene­riert wer­den, um diese für sub­ven­tio­nierte, güns­tige Bera­tungs­an­ge­bote und Betriebs­op­ti­mie­run­gen zu sen­si­bi­li­sie­ren. Manch­mal kann bereits eine Über­prü­fung des Ser­vice-Abos und der Unter­halts­kos­ten zu Ein­spa­run­gen füh­ren.

Das Ziel des Heiz­kos­ten­tests ist es, Mie­te­rin­nen und Mie­ter, aber auch Eigen­tü­mer/-innen und Ver­mie­ter/-innen zu ener­gie­be­wuss­tem Han­deln anzu­re­gen und sie dabei zu unter­stüt­zen. Wenn mit Ver­hal­tens­an­pas­sun­gen und Opti­mie­run­gen die Heiz­kos­ten um 10% redu­ziert wer­den kön­nen, würde dies allein in Schwei­zer Miet­lie­gen­schaf­ten zu jähr­li­chen Ein­spa­run­gen von sehr viel fos­si­len Ener­gie­trä­gern, kli­ma­schä­di­gen­dem CO2 und meh­re­ren hun­dert Mil­lio­nen Fran­ken füh­ren.

Um auf die­ses Poten­zial auf­merk­sam zu machen, haben sich ver­schie­dene Orga­ni­sa­tio­nen zusam­men­ge­schlos­sen: Die Platt­form heizkostentest.ch ist ein gemein­schaft­li­ches Pro­jekt von Ener­gie Zukunft Schweiz, dem Mie­te­rin­nen- und Mie­ter­ver­band Schweiz und dem Eigen­tü­me­rIn­nen-Ver­band Cas­a­fair. Es wird vom Bun­des­amt für Ener­gie (Ener­gie­Schweiz) und dem Bun­des­amt für Woh­nungs­we­sen unter­stützt. Je mehr Mie­te­rin­nen, Mie­ter, Ver­mie­te­rin­nen und Ver­mie­ter den Heiz­kos­ten­test machen und ener­gie­be­wuss­ter han­deln, desto mehr Ener­gie, CO2 und Geld wird ein­ge­spart!

Jetzt den Heiz­kos­ten­test machen



Bildquelle

  • Tree Snow Win­ter: zvg/mad

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