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Wohn­ei­gen­tums­för­de­rung: Diese Regeln soll­ten Sie kennen

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Do, 16.06.2022

Wer Wohn­ei­gen­tum mit einer Hypo­thek kau­fen will, braucht in der Regel min­des­tens 20 Pro­zent Eigen­ka­pi­tal. Im Rah­men der Wohn­ei­gen­tums­för­de­rung darf man feh­lende Eigen­mit­tel aus der Pen­si­ons­kasse und der Säule 3a bezie­hen oder verpfänden.

Rund drei Vier­tel der Schwei­zer Bevöl­ke­rung kann sich gemäss einer Stu­die der Raiff­ei­sen­ban­ken «aus eige­ner Kraft» kein Wohn­ei­gen­tum mehr leis­ten. Die Gründe: Hor­rende Immo­bi­li­en­preise, und die meis­ten Kauf­wil­li­gen haben zu wenig Ein­kom­men und Ver­mö­gen für eine Hypo­thek. Kre­dit­ge­ber for­dern in der Regel einen Fünf­tel an Eigen­mit­teln für einen Haus­kre­dit. Min­des­tens 10 Pro­zent des Kauf­prei­ses müs­sen aus Eigen­ka­pi­tal bestehen, das nicht aus der Pen­si­ons­kasse stammt. Die wei­te­ren 10 Pro­zent des Immo­bi­li­en­prei­ses müs­sen in Form von Bar­mit­teln, Spar­geldern, Wert­schrif­ten, Erb­vor­be­zü­gen oder Gut­ha­ben aus der frei­wil­li­gen, gebun­de­nen Säule 3a bereit­ge­stellt wer­den. Die «gebun­de­nen» Gel­der auf dem Frei­zü­gig­keits­konto, in der Pen­si­ons­kasse oder auf einem Konto der Säule 3a darf man dank der staat­li­chen Wohn­ei­gen­tums­för­de­rung (WEF) in die selbst bewohn­ten vier Wände ste­cken. So hat man mehr Eigen­ka­pi­tal für eine Hypothek.

Aus «casanostra» 166

Der Autor

Bild Bernhard Bircher Suits Zvg

Bern­hard Bir­cher-Suits
Fund­Com AG

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