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«Möch­ten wir nicht alle natur­ge­recht woh­nen? Doch was sol­len wir tun, wenn’s im Storen­kas­ten immer surrt und summt?»

Eigent­lich gehö­ren die Bienen,Wespen und Insek­ten zur Bio­di­ver­si­tät dazu – nur bitte am rich­ti­gen Ort. Da Bie­nen und Wes­pen uns nicht ver­ste­hen und nicht lesen kön­nen, müs­sen wir ihnen ab und zu mecha­nisch, «natur­ge­recht» oder che­misch den rich­ti­gen Weg zei­gen, da, wo sie uns emp­find­lich stö­ren oder sogar Schä­den anrichten.

Wenn sich Wes­pen oder Bie­nen ihre Nes­ter in der Iso­la­tion der Fas­sa­den bauen, dann kann das auch bau­phy­si­ka­li­sche Fol­gen haben. (Ich habe eine Fas­sade saniert, in der wir ein Wes­pen­nest von mehr als einem Meter Durch­mes­ser gefun­den haben!) Diese Iso­la­tion fehlt dann, unglück­li­cher­weise oft an neur­al­gi­schen Punk­ten wie etwa angren­zend an einen Storen­kas­ten, was zur Folge von Käl­te­brü­cken und zur Bil­dung von Kon­dens­was­ser an der Fas­sade innen und letzt­lich über län­gere Zeit zur Bil­dung von Schim­mel­pilz füh­ren kann. Das muss nicht so sein – aber es kann!

Aus die­sem Grunde rate ich Ihnen, das Flug­loch – sofern mög­lich – mecha­nisch zu schlies­sen (fei­nes Git­ter, stop­fen mit schnell trock­nen­dem Repa­ra­tur­mör­tel etc.) oder im Extrem­fall – lei­der – mit Che­mie, sprich: Gift. Es gibt selbst­ver­ständ­lich auch «natür­li­che» Mit­tel, die Wes­pen zu ver­trei­ben, doch ist deren Wirk­sam­keit zum Teil auch Glau­bens­sa­che. Pro­bie­ren Sie es doch ein­mal – viel­leicht kön­nen Sie uns spä­ter über einen gross­ar­ti­gen Erfolg berich­ten – wir wür­den uns sehr freuen.

Der Autor

Hannes Heuberger

Han­nes J. Heu­ber­ger
Bera­ter Casafair Mit­tel­land
Bau­Be­ra­tun­gen hjh, Wahlendorf

Aus «casanostra» 161

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