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Wenn die Rebe wuchert

Haus & Gar­ten, Recht

Archi­tek­tur, Gar­ten, Gesetz

Do, 18.06.2020

«An unse­rer Haus­fas­sade wächst eine Rebe, die nun lang­sam beginnt, auch auf das Nach­bar­haus hin­über­zu­wach­sen. Unklar ist nun, wer zustän­dig ist, die Rebe – falls uner­wünscht – zu ent­fer­nen oder in Schach zu hal­ten.»

Um die kan­to­na­len Vor­schrif­ten und Rege­lun­gen auf Ihren Fall anzu­wen­den, müs­sen einer­seits der Stand­ort und ande­rer­seits die Eigen­tums­rechte an den bei­den Lie­gen­schaf­ten bekannt sein.

So wie Sie den Sach­ver­halt schil­dern, gehe ich davon aus, dass die bei­den Häu­ser anein­an­der­ge­baut sind, aber ver­schie­de­nen Eigen­tü­mern gehö­ren. Da stellt sich die Frage, wird die Bewirt­schaf­tung der Aus­sen­flä­chen gemein­sam vor­ge­nom­men, oder getrennt? Bei einer gemein­sa­men Bewirt­schaf­tung kann der Eigen­tü­mer des Hau­ses ohne Reben ver­lan­gen, dass sein Haus «reben­frei» bleibt. Dann muss der Gärt­ner all­jähr­lich die Rebe zurück­schnei­den.

Der Autor

Theo Strub
Bera­ter Casafair Schweiz, dipl. Archi­tekt ETH

Aus «casanostra» 156

casanostra 156 - Juni 2020

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