Wer etwas für sein Wohlbefinden tun will, muss keineswegs einen teuren Trip in die Ferne buchen. Als Alternative zum Yoga-Aschram oder einem Wellness- Weekend bietet sich das Eigenheim an.
Wenn die Tage heisser werden, überkommt Herrn und Frau Schweizer nicht selten die Sehnsucht nach Erfrischung, Erholung und Entspannung. Solche Signale von Körper und Geist sollte man bewusst wahrnehmen. Fachleute empfehlen, sich regelmässig Zeit zu nehmen für die persönlichen Bedürfnisse. Wie diese «Zeit für sich selbst» genau aussieht, muss jede und jeder individuell herausfinden. Allerdings gibt es bestimmte Aspekte, die für alle Menschen wichtig sind (siehe Unten).
Baden – gewusst wie
Bereits die alten Römer wussten ein Bad zu schätzen. Anstelle einer edlen Therme tut es aber auch die eigene Badewanne. Damit ein Bad den gewünschten wohltuenden Effekt hat, sollte die Wassertemperatur 37 oder 38 Grad betragen. Heisser ist nicht empfehlenswert, weil sonst die Haut austrocknet oder gar der Kreislauf überfordert wird. Ein hochwertiger Badezusatz, beruhigendes Kerzenlicht und passende Musik komplettieren das erholsame Badeerlebnis. Nach dem Bad sollte man sich Ruhe gönnen, vielleicht bei einem aromatischen Tee oder einem guten Buch.
Die Haut pflegen
Die Pflege der Haut ist für unser Wohlbefinden sehr wichtig. Neben speziellen Hautcremes sind Peelings und Gesichtsmasken sinnvolle Varianten, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Ein Peeling macht die Haut elastischer, sodass sie wertvolle Wirkstoffe aus Pflegeprodukten besser aufnehmen kann. Wer auf eine Gesichtsmaske setzt, profitiert von viel Feuchtigkeit in der Haut und wirkt gerade bei häufigem Duschen der Austrocknung entgegen.
Zeit reservieren
Wellness bedeutet aber mehr als «nur» Bäder und Hautpflege. Zur Entspannung können auch Meditieren, Yoga oder kurze Powernaps beitragen. Zeit mit Freunden zu verbringen, ist für uns Menschen als soziale Wesen ebenfalls sehr wichtig. Entscheidend beim Wellnessen ist, dass man regelmässig Zeit dafür einplant und diese dann auch wahrnimmt. Ablenkungen wie Social Media sollte man währenddessen vermeiden und daher das Smartphone am besten weglegen. Ohne die alltägliche Reizüberflutung funktioniert Wellness nämlich besonders gut.
3 wichtige Dinge für das Wohlbefinden
>> Körperpflege Die Haut ist unser grösstes Organ, erfüllt viele wichtige Schutzfunktionen und ist gleichzeitig die Visitenkarte unseres Gesundheitszustands. Es ist auch für die Psyche wichtig, dass man sich «in seiner Haut» wohlfühlt. Deshalb ist die Pflege der Haut ein essenzieller Wellness-Bestandteil.
>> Ernährung Wer von seinem Körper eine optimale Funktionsfähigkeit erwartet, muss ihn auch mit der richtigen Energie versorgen. Wichtige Nährstoffe helfen, gesund und fit zu bleiben oder zu werden. Auch das Trinken sollte man gerade an heissen Tagen nicht vergessen – am besten 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag.
>> Bewegung Es muss nicht immer Hochleistungssport sein: Manche mögen Gruppenkurse, andere das Joggen im Wald oder das Trainieren auf dem Hometrainer. Auch das regemässige Gassigehen mit dem Hund hilft, denn jede Art von Bewegung ist gut, solange sie der Konstitution des Körpers angepasst ist.

