Schliessen

Casafair Logo

Vor­sicht ist bes­ser als Nachsicht

, , , , ,

Do, 02.09.2021

Die Zahl von Einbrüchen in Häu­ser und Woh­nun­gen ist zwar rückläufig, aber leicht­fer­tig darf man des­we­gen nicht wer­den. Einige prak­ti­sche Tipps und Hinweise. 

Ein­bre­cher suchen nach Schwachstellen

Einbrüche fin­den nicht, wie man gemein­hin denkt, nur in der frühen Däm­me­rung im Herbst statt, son­dern auch tagsüber. Ein­bre­cher tra­gen meist keine Sturm­mas­ken wie im Film. Sie agie­ren unauf­fäl­lig. Den Schrau­ben­zie­her oder Geiss­fuss zum Auf­wuch­ten von Fens­tern kön­nen sie auch unter dem Kapu­zen­pulli tra­gen. Mög­lichst rasch, unbe­merkt und ohne Lärm ein­drin­gen, lau­tet ihre Losung. Grösste «Ein­falls­tore» sind Haustüren, gekippte Kel­ler­fens­ter, eben­erdige Fens­ter, Bal­kone und Balkontüren. Je weni­ger Hin­der­nisse ein Ein­bre­cher an einem Haus überwinden muss, umso mehr steigt das Risiko des Einbruchs.

Was tun? Das Anbrin­gen von abschliess­ba­ren Fens­ter­si­che­run­gen, Sicher­heits­glas und Stangenverschlüssen an Fens­tern im Par­terre und an Balkontüren ist gut inves­tier­tes Geld, gerade an schlecht ein­seh­ba­ren Fas­sa­den. Bei abschliess­ba­ren Fens­tergrif­fen darf der Schlüssel jedoch nie ste­cken gelas­sen wer­den – ein Fens­ter kann man ein­schla­gen. Auch am Haustürschloss muss innen der Schlüssel weg: Ein Fens­ter neben der Türe kann leicht auf­ge­bro­chen wer­den und der Griff zum Schlüssel wird zum Kin­der­spiel. Reserveschlüssel gehö­ren an einen siche­ren Ort; sicher nicht unter die Türvorlage oder in den Blu­men­stock neben der Eingangstüre.

Die Sicher­heits­in­dus­trie beschwört gerne alle mög­li­chen Ein­bruchs­sze­na­rien. Panik ist jedoch nicht ange­sagt; man muss die Haustüre nicht sie­ben­fach sichern mit Zusatz­schlös­sern und Quer­stan­gen. Ein soli­des Türschloss mit bohrgeschütztem Zylin­der ist bereits eine sinn­volle Mass­nahme. Das Anbrin­gen eines Bewe­gungs­mel­ders über der Haustüre oder im Kel­ler­ab­gang wird von Fach­stel­len eben­falls empfohlen.

Ein Haus soll nicht ver­las­sen wirken

Ver­las­sen wir­kende Lie­gen­schaf­ten machen Ein­bre­cher neu­gie­rig. Ein Haus sollte gerade bei Abwe­sen­heit belebt aus­se­hen. Zu den ein­fa­che­ren Mass­nah­men gehört für die Nacht die Anschaf­fung einer Zeit­schalt­uhr im Wohn­zim­mer. Sie macht zu unter­schied­li­chen Zei­ten Licht oder kann auch Radio und TV akti­vie­ren. Fens­ter­lä­den, Vor­hänge und Storen soll­ten in den Ferien offen blei­ben. Abwe­sen­hei­ten soll­ten den Nach­barn mit­ge­teilt wer­den. Bit­ten Sie sie, regel­mäs­sig Ihren Brief­kas­ten zu lee­ren oder auch Pflan­zen draus­sen zu gies­sen. Län­gere Absen­zen auf dem Tele­fon­be­ant­wor­ter zu nen­nen, ist keine gute Idee. Zu guter Letzt: Soll­ten Sie einen Ein­bre­cher im Haus überraschen, ver­su­chen Sie nie­mals, ihn zurückzuhalten, son­dern rufen Sie den Not­ruf Tel. 117 an.

Der Win­ter kommt…

Die Tage wer­den kür­zer, das Wet­ter küh­ler, die Blät­ter fal­len. Der Win­ter kommt und mit ihm eine Reihe von wie­der­keh­ren­den Auf­ga­ben und Fra­gen. Casafair hat für Sie nützt­li­che Rat­ge­ber zum Win­ter­an­fang zusammengestellt.

Den Gar­ten einwintern

Laub­blä­ser: Das grosse Reinemachen?

Ein Heiz­kos­ten­test lohnt sich

Keine Chance dem Schimmel

Die Solar­an­lage im Winter

Vor­sicht ist bes­ser als Nachsicht

Schnee­räu­mung im Weg­recht: Wer zahlt?

Der Autor

Stefan Hartmann

Ste­fan Hart­mann
Jour­na­list BR

Aus «casanostra» 162

Bro­schüre: Gegen Ein­bruch kann man sich schützen

Werbung