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Unser Nach­bar will die pri­vate Zufahrts­strasse ver­grös­sern

Recht, Woh­nen & Nach­bar­schaft

Unter­halt

Mi, 01.01.2014

Unser Nach­bar (Wohn­block) baut um und braucht einen Teil unse­res Lan­des, um die Zufahrts­strasse zu ver­grös­sern. Er bie­tet uns für das Nutz­recht einen Qua­drat­me­ter­preis an.

Wir haben dazu nun fol­gende Fra­gen:

  1. Falls er eine pri­vate Zufahrts­strasse ver­grös­sern will, braucht er eine Bewil­li­gung dafür?
  2. Er bie­tet und Nutz- und Benut­zer­recht für die Strasse an. Das müss­ten wir ja dann im Grund­buch­amt ein­tra­gen las­sen. Was braucht es dafür?
  3. Er bie­tet uns an: Die Mauer neu zu erstel­len, die Treppe zum Haus zu erstel­len, einen Park­platz zu erstel­len, dies kos­ten­los, weil er von uns Land zur Nut­zung erhält. Ist es rat­sam, dies in einem Ver­trag zu regeln? Gibt es dafür Vor­la­gen?

Die von Ihnen geschil­derte Situa­tion trifft man häu­fig an. Grund­sätz­lich gilt: Alles schrift­lich regeln. Nun gibt es aber natür­lich gewisse Vor­schrif­ten und die sind: Ja für die Ver­grös­se­rung der Zufahrts­strasse braucht er eine Bau­be­wil­li­gung der Gemeinde. Diese ein­zu­ho­len ist Sache des Nach­barn.

Die Autorin

Karin Weissenberger

Karin Weis­sen­ber­ger
Co-Prä­si­den­tin Hausverein Zürich, Karin Weis­sen­ber­ger Immo­bi­lien

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