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Trink­was­ser­hy­giene in Gebäu­den wäh­rend der Covid-19-Pan­­de­­mie

Gesund­heit, Haus & Gar­ten

Gesetz

Do, 09.04.2020

Durch die Mass­nah­men zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionen muss­ten im März 2020 schweiz­weit Schu­len, Sport­an­la­gen, Schwimmbäder, Hotels, Restau­rants und andere Gebäude geschlos­sen oder in der Nut­zung stark eingeschränkt wer­den – und damit ging auch eine Unter­bre­chung der wich­ti­gen und gewünsch­ten Frisch­was­ser-Zufuhr ein­her.

Casafair rät dies­be­züg­lich zum unauf­ge­reg­ten, jedoch ver­nünf­ti­gen und wach­sa­men Umgang mit dem Thema Trink­was­ser­hy­giene:

  • Wich­tig: Das Coro­na­vi­rus ist nicht über das Trink­was­ser übertragbar.
  • Wir haben in der Schweiz recht «resis­ten­tes» Was­ser, das auch nach eini­gen Tagen in der Lei­tung nicht sofort unge­niess­bar oder gefähr­lich wird.
  • Trotz­dem: um einer über­mäs­si­gen Bil­dung von Mikro­or­ga­nis­men und einem mög­li­chen Legio­nel­len­be­fall vor­zu­beu­gen ist es rat­sam, dass das Was­ser im Boi­ler mind. 60° warm ist und die Kalt- und Warm­was­ser­lei­tun­gen nach Mög­lich­keit alle Wochen durch­ge­spült wer­den. Ganz ein­fach durch das Öff­nen der Hah­nen wäh­rend 30 Sekun­den, sicher jedoch sehr gründ­lich vor der Wie­der­in­be­trieb­nahme der Gebäude.
  • Aus hygie­ni­schen und kor­ro­si­ons­tech­ni­schen Grün­den rät der SVGW (Schweiz. Ver­band der Sani­tär­fach­leute) von einem Absper­ren und kom­plet­ten Ent­lee­ren der Trink­was­ser-Instal­la­tion ab.

Ihr Geschmacks­sinn wird Ihnen beim ers­ten Schluck Was­ser die Qua­li­tät des Was­sers ver­ra­ten. Wenn’s eigen­ar­tig schmeckt, dann spü­len sie zwei Minu­ten wei­ter und wenn sie auch nach­her unsi­cher blei­ben, dann rufen Sie den Haus­wart oder Ihren Sani­tär-Instal­la­teur.

Der Autor

Hannes Heuberger

Han­nes J. Heu­ber­ger
Bera­ter Casafair Mit­tel­land
Bau­Be­ra­tun­gen hjh, Wahlen­dorf

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