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Ener­gie & Umwelt

Archi­tek­tur, Eigen­ver­brauchs­ge­mein­schaft, Ener­gie, Gesetz, Poli­tik

Do, 15.02.2018

Mit dem neuen Ener­gie­ge­setz eröff­nen sich seit Anfang Jahr neue Mög­lich­kei­ten: Wer den eige­nen, über­schüs­si­gen Solar­strom direkt ver­kau­fen will, darf dies nun über­all tun.

Seit eini­gen Wochen gilt, was das Stimm­volk vori­ges Jahr in der Abstim­mung über die Ener­gie­stra­te­gie 2050 beschlos­sen hat. Der Weg bis zur Abschal­tung des letz­ten AKW ist gewiss noch lang; die ers­ten Schritte sind jedoch gemacht.

Beson­ders inter­es­sant sind die neuen Geset­zes­be­stim­mun­gen für Besit­zende von Solar­an­la­gen: Ihnen gewährt das Ener­gie­ge­setz mehr Spiel­raum, wie Daniel Büchel, Vize­di­rek­tor des Bun­des­amts für Ener­gie aus­führt: «Neu ist das Recht, einen Zusam­men­schluss zum Eigen­ver­brauch zu bil­den, expli­zit im Gesetz ver­an­kert.» Damit sei die Schaf­fung soge­nann­ter Eigen ver­brauchs­ge­mein­schaf­ten nicht mehr abhän­gig davon, ob der lokale Strom­ver­sor­ger sol­che zulässt oder nicht.

Der Autor

Andreas Käsermann

Andreas Käser­mann
Redak­tor «casanostra», Ver­ant­wort­li­cher Kom­mu­ni­ka­tion Cas­a­fair Schweiz

Aus «casanostra» 144

casanostra 144 - Februar 2018

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