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Media­tion: Damit der Streit nicht aus­ar­tet

Media­tion

Media­tion, Stock­werk­ei­gen­tum

Do, 15.02.2018

«Meine Geschwis­ter und ich haben eine Lie­gen­schaft geerbt. Nun sind wir uns über deren wei­tere Nut­zung nicht einig. Es ste­hen bereits erste finan­zi­elle For­de­run­gen im Raum, sodass die Lie­gen­schaft womög­lich ver­kauft wer­den muss. Wie kön­nen wir die Ange­le­gen­heit zur Zufrie­den­heit aller Betei­lig­ten berei­ni­gen?»

Als Erben­ge­mein­schaft ist man aus ver­schie­de­nen Grün­den gefor­dert. Alle damit ver­bun­de­nen Ent­schei­dun­gen benö­ti­gen eine Ein­stim­mig­keit. Man ist unfrei­wil­lig, kurz­fris­tig und somit auch unvor­be­rei­tet mit einem Thema kon­fron­tiert, was sich belas­tend anfüh­len kann. Zudem besteht eine Erben­ge­mein­schaft aus Ange­hö­ri­gen, wel­che ein­an­der im posi­ti­ven wie nega­ti­ven Sinne gut ken­nen. Die Gefahr besteht, dass bei die­ser Kon­stel­la­tion ein­zelne Betei­ligte ein dün­nes Ner­ven­kos­tüm auf­wei­sen kön­nen und somit ein Kon­flikt unaus­weich­lich ist. In sol­chen Fäl­len kann eine Media­tion der Weg zur Errei­chung eines gemein­sa­men Zie­les sein. Solange noch kein Kon­flikt ent­brannt oder der Kon­flikt in einem Sta­dium ist, bei wel­chem die Teil­neh­mer zumin­dest noch an einen gemein­sa­men Ter­min gebracht wer­den kön­nen, kann eine Media­tion die bes­ten Resul­tate her­vor­brin­gen.

Der Autor

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Michel Wyss
Bera­ter Casafair Mit­tel­land, Wyss Lie­gen­schaf­ten, Wabern
www.wyssliegenschaften.ch

Aus «casanostra» 144

casanostra 144 - Februar 2018

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