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March­zäh­lige Abrech­nung beim Lie­gen­schafts­ver­kauf

Kau­fen & Ver­kau­fen

Hei­zung, Steu­ern, Stock­werk­ei­gen­tum, Ver­kauf, Ver­si­che­run­gen

Do, 04.04.2019

«Wir haben unser Ein­fa­mi­li­en­haus auf Mitte Jahr ver­kauft. Die Käu­fer­schaft ver­langt eine march­zäh­lige Abrech­nung. Was ist damit gemeint und um wel­che Kos­ten han­delt es sich?»

Für eine Lie­gen­schaft fal­len über das Jahr hin­weg diverse Kos­ten für Steu­ern, Ver­si­che­rungs­prä­mien und Gebüh­ren für Ver- bzw. Ent­sor­gung an. Diese wer­den meist für das ganze lau­fende Jahr und im Vor­aus ent­rich­tet. Wie immer gibt es Aus­nah­men wie bei­spiels­weise die objekt­be­zo­gene Lie­gen­schafts­steuer im Kan­ton Bern, wel­che erst Ende Jahr (rück­wir­kend) durch die Behörde in Rech­nung gestellt wird. Mit der march­zäh­li­gen Abrech­nung erfolgt eine Abgren­zung die­ser Kos­ten zwi­schen den bis­he­ri­gen und den neuen Eigen­tü­mern auf den Tag von Nut­zen und Gefahr hin. Über­nimmt die Käu­fer­schaft per 1. Juni 2019 eine Lie­gen­schaft, berech­net sich ihr Anteil ab Juni bis Dezem­ber – also 712 des Auf­wands.

Die Autorin

Tanja Moser

Tanja Moser
Bera­te­rin Hausverein Mit­tel­land, eidg. dipl. Immo­bi­li­en­ver­mark­te­rin,
www.casafair.ch/immobilien

Aus «casanostra» 150

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