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Licht­im­mis­sio­nen: Dul­den oder Gren­zen set­zen?

Recht

Gesetz, Steu­ern

Do, 22.11.2018

«Auf mei­nem Nach­bar­grund­stück befin­det sich die Filiale eines Fach­ge­schäfts. In des­sen Vitrine befin­den sich diverse Leuchtund Blin­k­re­kla­men, die auch nachts ein­ge­schal­tet sind. Kann ich etwas gegen diese Stö­run­gen unter­neh­men?»

Nach schwei­ze­ri­schem Nach­bar­recht hat sich der Eigen­tü­mer eines Grund­stücks bei der Aus­übung sei­ner Eigen­tums­rechte «aller über­mäs­si­gen Ein­wir­kung » auf die Nach­bar­grund­stü­cke zu ent­hal­ten (Art. 684 Abs. 1 ZGB), wobei ins­be­son­dere alle «nach Lage und Beschaf­fen­heit der Grund­stü­cke oder nach Orts­ge­brauch nicht gerecht­fer­tig­ten Ein­wir­kun­gen» unzu­läs­sig sind (Art. 684 Abs. 2 ZGB). Diese all­ge­mei­nen For­mu­lie­run­gen ver­deut­li­chen, dass dem Gesetz­ge­ber viel daran liegt, auf den kon­kre­ten Ein­zel­fall vor Ort ein­ge­hen zu kön­nen.

Der Autor

Artur Terekhov
Artur Terek­hov
Bera­ter Hausverein Zürich, AT Recht Steu­ern, Oberengstrin­gen ZH

Aus «casanostra» 148

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