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Schim­mel­pilze in Wohn­räu­men beein­träch­ti­gen die Gesund­heit und schä­di­gen die Bau­sub­stanz. Um Schim­mel nach­hal­tig zu bekämp­fen, muss man wis­sen, was Pilze zum Leben benö­ti­gen und wie man ihnen ihre Lebens­grund­lage ent­zie­hen kann.

Pilze kom­men vor allem im Boden und im Wald vor, wo sie sich von orga­ni­schem Mate­rial ernäh­ren. In der Natur sind Pilze sehr nütz­lich, um totes Mate­rial zu zer­set­zen, aber im Wohn­be­reich sind sie nicht gerade erwünscht. Das, was man an den Wän­den sieht, sind die Spo­ren des Pil­zes. «Es sind seine Blü­ten», ver­bild­licht es Lisa Rot­ach, Male­rin und Bau­bio­lo­gin. So schön das klingt, für die Men­schen sind sie eine Gefahr. Gelan­gen die Spo­ren über die Luft in die Atem­wege, kön­nen sie all­er­gi­sche Reak­tio­nen in Nase, Rachen und Bron­chien aus­lö­sen – zum Bei­spiel in Form von Schnup­fen, Hus­ten, Atem­not und geschwol­le­nen Augen. Sie kön­nen sogar Lun­gen­ent­zün­dun­gen aus­lö­sen. Auf­pas­sen müsse man vor allem in Schlaf- und Kin­der­zim­mern, warnt Rot­ach.

Der Autor

Michael Götz
Jour­na­list

Aus «casanostra» 157

casanostra 157 - September 2020

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