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Hund und Katze in der Mietwohnung

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Do, 09.10.2014

Mit einem Tier zusam­men­zu­le­ben, kann für den Hal­ter und die Haus­ge­mein­schaft berei­chernd sein. Tiere kön­nen aber auch stö­rende Immis­sio­nen ver­ur­sa­chen. Die künf­ti­gen Besit­zer müs­sen des­halb vor der Anschaf­fung nicht nur die Bedürf­nisse des Tie­res abklä­ren, son­dern auch eine Bewil­li­gung des Eigen­tü­mers ein­ho­len. Keine Bewil­li­gung braucht es für Klein­tiere wie Meer­schwein­chen, Hams­ter und Zier­vö­gel. Bei Kat­zen, Hun­den und ande­ren grös­se­ren oder gefähr­li­chen Tie­ren ent­schei­det die Eigen­tü­mer­schaft, ob sie die Hal­tung bewilligt.

Gründe für ein Verbot

Die Gründe für ein Ver­bot kön­nen viel­fäl­tig sein und rei­chen von Angst über Lärm, Schä­den und Ver­un­rei­ni­gun­gen bis zur Zusam­men­set­zung der Mie­ter­schaft. Miss­bräuch­lich wäre, wenn einem Mie­ter die Tier­hal­tung grund­los ver­bo­ten, andern Mie­tern im glei­chen Haus jedoch bewil­ligt würde. Eine ein­mal bewil­ligte Tier­hal­tung gilt nicht auto­ma­tisch für immer. Es ist mög­lich, die Tier­hal­tung nur auf ein bestimm­tes Tier zu beschrän­ken. Die Tier­hal­tung kann auch wider­ru­fen wer­den, wenn sich der Hal­ter des Tie­res nicht an Regeln hält. Wird die Haus­ord­nung ver­letzt oder wer­den Mit­mie­ter dau­er­haft gestört, so kann die Bewil­li­gung ent­zo­gen, im schlimms­ten Fall auch die Kün­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses in Betracht gezo­gen werden.

Die Autorin

Karin Weissenberger

Karin Weis­sen­ber­ger
Co-Prä­si­den­tin Casafair Zürich
Fach­be­ra­te­rin Casafair Schweiz

Aus «casanostra» 127

casanostra 127 - Oktober 2014

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