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Grund­stück­ge­winn­steuer: beweis­recht­li­che Fall­stri­cke

Finan­zen & Steu­ern, Recht

Gesetz, Steu­ern, Ver­kauf

Do, 04.04.2019

«Ich habe kürz­lich das von mei­nen Eltern geerbte Haus ver­kauft. In die­ses habe ich viel inves­tiert, ver­füge aber über einige Belege nicht mehr. Daher hat mir das Steu­er­amt eine zu hohe Grund­stück­ge­winn­steuer ver­fügt. Wie ist die Rechts­lage?»

Der Bund schreibt den Kan­to­nen vor, Gewinne beim Ver­kauf von Grund­stü­cken zu besteu­ern. Dar­über hin­aus stellt er aber nur wenige kon­krete Vor­schrif­ten auf, wes­halb teils grosse kan­to­nale Unter­schiede bestehen. Fest steht jeden­falls, dass der Grund­stück­ge­winn der­je­nige Betrag ist, um den der Erlös die sog. Anla­ge­kos­ten über­steigt (Art. 12 Abs. 1 StHG). Als Anla­ge­kos­ten gel­ten dabei neben dem frü­he­ren Erwerbs­preis in der Regel diverse Inves­ti­tio­nen ins ver­kaufte Grund­stück.

Der Autor

Artur Terekhov
Artur Terek­hov
Bera­ter Casafair Zürich, AT Recht Steu­ern, Oberengstrin­gen ZH

Aus «casanostra» 150

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