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Für mehr Rari­tä­ten in den Gär­ten

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Do, 02.04.2020

Der Früh­ling ist end­gül­tig ins Land gezo­gen und die Gär­ten erwa­chen. Nach der Brach­zeit zieht es jetzt auch Hob­by­gärt­ne­rin­nen und ‑gärt­ner wie­der nach draus­sen. Was soll denn heuer gedei­hen? Casanostra schlägt vor, sich auf alte, sel­te­ner gewor­dene Sor­ten ein­zu­las­sen. Ein Plä­doyer für mehr Hei­mat­schutz im eige­nen Gar­ten.

Urs Bernasconi

Urs Ber­nas­coni, Mit­glied Zen­tral­vor­stand Casafair Schweiz

«In unse­rem Fami­li­en­gar­ten gibt es über 300 Pflan­zen und Kräu­ter. Mehr­heit­lich sind es alte Sor­ten ohne Kreu­zung mit Nach­züch­tun­gen. Wir ver­wen­den keine Kunst­dün­ger und keine Spritz­mit­tel. Der Gar­ten ist zer­ti­fi­ziert von der Stif­tung ‹Natur & Wirt­schaft›. Mein per­sön­li­ches Lieb­lings­pro­jekt: Die Ver­meh­rung sel­te­ner Pflan­zen wie zum Bei­spiel Pul­sa­tilla vul­ga­ris (Küchen­schelle), Fili­pen­dula Hexa­pe­tala (Klei­nes Mäde­süss). Diese blü­hen schon bald wun­der­schön.»

Pavel Beco Zvg

Pavel Beco, Baum­schule Albis­bo­den­hof, Dicken SG

«Grund­sätz­lich finde ich Viel­falt wich­tig – ins­be­son­dere in einem Gar­ten. Aus mei­ner Sicht ist das Wild­obst die wert­vollste Gruppe für Haus­gär­ten. Das sind Dut­zende ein­hei­mi­sche oder ein­ge­führte Gehölze, Büsche oder kleine Bäume, mit ess­ba­ren Früch­ten. Also etwa Holun­der, Kor­nel­kir­sche, Fel­sen­birne, Schwarz­dorn, Wild­pflau­men und viele wei­tere. Sehr viele die­ser Sor­ten haben einen hohen Zier­wert – mit schö­nen Blü­ten und bun­ter Herbst­fär­bung – und sind trotz­dem sowohl für die Bio diver­si­tät wie für die Ernte und Nut­zung wert­voll. Die meis­ten sind über­dies robus­ter als Kul­tur­obst und pfle­ge­leicht.»

David Herr­mann, Medi­en­spre­cher Bio Suisse

«Alt ist nicht auto­ma­tisch bes­ser. Trotz­dem ist die Wahl der Sorte zen­tral für eine stand­ort­an­ge­passte bio­lo­gi­sche Pro­duk­tion. Mit dem Ein­satz alter Sor­ten bewah­ren und schüt­zen Knospe-Pro­du­zen­ten die gene­ti­sche und kul­tur­his­to­ri­sche Viel­falt. Viele die­ser Sor­ten sind sehr robust und kön­nen zum Bei­spiel gut mit gros­ser Hitze umge­hen. Auch wenn sie oft weni­ger ertrag­reich oder ein­heit­lich in der Form sind, bil­den sie auf­grund ihrer posi­ti­ven Eigen­schaf­ten einen wich­ti­gen Gen­pool für die Züch­tung. Viele Direkt­ver­mark­ter und Pri­vat­gärt­ner set­zen auf Sor­ten­viel­falt und sor­gen mit alten Kul­tur­pflan­zen wie regio­na­len Toma­ten­sor­ten, spe­zi­el­len Kür­bis­sen oder viel­fäl­ti­gen Sala­ten für ein attrak­ti­ves Ange­bot.»

Blickt man auf die Gemü­se­aus­lage der Gross­ver­tei­ler, läuft einem ja das Was­ser im Munde förm­lich zusam­men. Die Viel­falt ist schier uner­mess­lich – alles ist im Über­fluss vor­han­den. Akku­rat auf­ge­reiht und ein­la­dend zum Kaufe dar­ge­tan. Doch eigent­lich ist da von Viel­falt keine Spur: «Seit Beginn des 20. Jahr­hun­derts sind drei Vier­tel der Sor­ten ver­schwun­den. Die Viel­falt war also einst viel grös­ser», sagt Nicole Egloff, Spre­che­rin der Stif­tung Pro­Spe­cieR­ara. Die Aus­wahl in den Läden gaukle ein fal­sches Bild vor: «Vie­les ist das ganze Jahr und welt­weit ver­füg­bar. Sähen wir in der Gemü­se­aus­lage nur, was Sai­son hat und was vor Ort wächst, die Viel­falt wäre beängs­ti­gend klein.»

Seit nun­mehr knapp vier­zig Jah­ren setzt Pro- Spe­cie Rara darum einen Gegen­trend und för­dert gezielt alte und rare Sor­ten, die mit­un­ter längst ver­ges­sen waren. Mitt­ler­weile füh­ren über 3000 Sor­ten das Güte­sie­gel. Die Stif­tung för­dert und schützt nicht nur Pflan­zen­sor­ten und Tier­ras­sen; sie sam­melt auch Know-how, wel­ches kom­men­den Genera­tio­nen erhal­ten blei­ben soll.

«Seit Beginn des 20. Jahr­hun­derts sind drei Vier­tel der Sor­ten ver­schwun­den.»

Dass die alten Sor­ten über­haupt ver­drängt wur­den, grün­det in der Gross­pro­duk­tion. «Der mehr und mehr maschi­nen­be­trie­bene land­wirt­schaft­li­che Anbau bedingte, dass die Früchte zeit­gleich und homo­gen reif­ten und ent­spre­chend gleich­zei­tig geern­tet wer­den konn­ten.» Zudem waren in der Wei­ter­ver­ar­bei­tung und im Ver­kauf mehr und mehr gleich­mäs­sige und gleich­för­mige Pro­dukte gefragt. «Beide Ansprü­che sind mit den neuen Züch­tun­gen deut­lich ein­fa­cher zu erfül­len als mit den alten Sor­ten.»

Wie gemacht für den eige­nen Gar­ten

Darum sieht Nicole Egloff die eigent­li­chen Stär­ken der alten Sor­ten ganz beson­ders im hei­mi­schen Gar­ten: Eine Voll­ernte am Tag X ist eher hin­der­lich als gewünscht. «Die Früchte rei­fen nach­ein­an­der und man hat über län­gere Zeit immer wie­der Nach­schub aus eige­ner Pro­duk­tion.»

Ganz im Gegen­satz zur pro­du­zie­ren­den Land­wirt­schaft, die auf robus­tere Sor­ten ange­wie­sen ist, wel­che auch die immer grös­se­ren Volu­men und län­ger wer­den­den Trans­port­wege gut über­ste­hen. «Von Natur aus sind die alten Gemü­se­sor­ten und Früchte oft zar­ter als die heute bekann­ten. Den Weg in den Laden über­stan­den Sie nicht so, wie es sich die Gross­ver­tei­ler und ihre Kun­dIn­nen wün­schen.»

Darum wurde gezüch­tet, was das Zeug hielt. Die Ansprü­che der Land­wirt­schaft, der Ver­kaufs­ket­ten, aber auch der Kon­su­mie­ren­den leg­ten die Latte hoch. Hinzu kom­men die Inter­es­sen der Agrar­in­dus­trie: Denn mit neuen Züch­tun­gen lässt sich gutes Geld ver­die­nen, wer­den doch die pas­sen­den Dünge- und Spritz­mit­tel gleich mit ver­kauft. Und das immer wie­der: Aus den heu­ti­gen soge­nann­ten Hybrid­züch­tun­gen lässt sich kein Samen gewin­nen, der im Fol­ge­jahr die glei­chen Früchte erge­ben würde. Also kauft man im nächs­ten Früh­jahr neues, mit­un­ter teu­res Saat­gut – und speist die Kas­sen der Agro­che­mie.

Für­spre­che­rin der alten Sor­ten

Die Stif­tung Pro­Spe­cieR­ara wurde 1982 gegrün­det, um gefähr­dete Kul­tur­pflan­zen und Nutz­tiere vor dem Aus­ster­ben zu schüt­zen. Heute enga­giert sich die Orga­ni­sa­tion für die Erhal­tung und Nut­zung von 1400 Gar­ten- und Acker­pflan­zen, 500 Bee­ren­sor­ten, 1900 Obst­sor­ten, 800 Zier­pflan­zen­sor­ten und 32 Nutz­tier­ras­sen.

Pro­Spe­cieR­ara arbei­tet mit zahl­rei­chen Pri­vat­per­so­nen zusam­men, wel­che die Sor­ten in ihren Gär­ten im Ehren­amt ver­meh­ren oder sel­tene Ras­sen hal­ten und züch­ten. Die alten Sor­ten und Ras­sen sol­len aber nicht nur erhal­ten und bewahrt wer­den, son­dern viel­mehr für alle zugäng­lich sein und genutzt wer­den.

Das Enga­ge­ment von Pro­Spe­cieR­ara wird unter­stützt von über 12 000 Gön­ne­rIn­nen und Spen­de­rIn­nen, von wei­te­ren Stif­tun­gen, durch das Bun­des­amt für Land­wirt­schaft sowie durch zahl­rei­che Part­ner aus Han­del und Wirt­schaft.

Mehr Infos: www.prospecierara.ch

«Open Source» im Gemü­se­beet

Auch da punk­ten frei­lich die alten Sor­ten. Diese sind gleich­sam All­ge­mein­gut und – gemäss Pro­Spe­cieR­ara – darum für alle «frei ver­mehr­bar. Jeder kann und darf Saat- oder Pflanz­gut gewin­nen und im Jahr dar­auf wie­der aus­säen respek­tive aus­pflan­zen.» So behiel­ten die Sor­ten ihre Eigen­schaf­ten. Dies bedingt jedoch eini­ges an Fach­wis­sen: Fremd­be­fruch­ter – etwa Kür­bisse, Kohl oder Gur­ken – ver­kreu­zen sehr leicht. «Für Gar­ten­an­fän­ge­rIn­nen emp­fehle ich eher, Setz­linge zu kau­fen, als diese sel­ber anzu­zie­hen», räumt Nicole Egloff ein, «so kann man den kom­pli­zier­tes­ten Schritt den Pro­fis über­las­sen und wird eher eine erfolg­rei­che Ernte ein­fah­ren kön­nen.»

Die Pflege der alten Sor­ten steht hin­sicht­lich Auf­wand den moder­nen Sor­ten in nichts nach. Die Gemüse sind ebenso pfle­ge­leicht und durch­aus auch für Ama­teu­rIn­nen geeig­net. «Die Kul­tu­ren las­sen sich auch gut mischen. Die alten Sor­ten ver­tra­gen die Nach­bar­schaft zu neuen durch­aus», meint Nicole Egloff. Das bie­tet Raum für Expe­ri­mente: Wem die völ­lige Umstel­lung auf alte Sor­ten nicht geheuer ist, der pflanzt eben zusätz­lich zur her­kömm­li­chen Palette noch ein paar aus dem Pro­Spe­cieR­ara-Kata­log.

Jedoch ver­geht zwi­schen Aus­saat und Ernte doch eine beacht­li­che Zeit. Viele Gar­ten­lieb­ha­be­rIn­nen wis­sen dann bei der Ernte gar nicht mehr genau, wie das Gewächs auf der Tüte sei­ner­zeit aus­ge­se­hen hat und ob die Früchte nun gepflückt wer­den soll­ten. Gerade bei Toma­ten kön­nen unüb­li­che Far­ben ver­wir­rend sein. Die Faust­re­gel ist sim­pel: «Wenn die Tomate nicht mehr hart ist, son­dern sich weich anfühlt, ist Ern­te­zeit.» Auf das blosse Auge ist dabei kein Ver­lass. «Viele alte Sor­ten rei­fen in ande­ren Far­ben, als wir dies gewohnt sind. Die Toma­ten­sorte ‹grüne Zebra› wird nie­mals rot und reift – wie ihr Name es sagt – grün.»

«Das schla­gende Argu­ment ist zwei­fels­frei der Geschmack.»

Andere Sor­ten tra­gen blaue Früchte – etwa die Stan­gen­boh­nen­sorte «Blau­hilde». «Äus­serst prak­tisch », fin­det Nicole Egloff. «Die rei­fen Scho­ten ent­deckt man zwi­schen den grü­nen Blät­tern ganz ein­fach und über­sieht bei der Ernte nichts.» Die Bohne gilt als sehr ertrags­reich und unkom­pli­ziert im Anbau. Wer bei der «Blau­hilde» aber einen Farb­ak­zent auf dem Tel­ler erwar­tet, wird ent­täuscht: Sie wird beim Kochen grün.

Alt liegt im Trend

Besucht man einen der Pro­Spe­cieR­ara-Setz­lings­märkte, sieht man sich in bes­ter Gesell­schaft. Die alten Sor­ten boo­men, und immer mehr Gärt­ne­rIn­nen stei­gen um, sagen den gän­gi­gen Sor­ten immer häu­fi­ger Adé. Die Gründe sind viel­fäl­tig: «Alte Sor­ten anzu­bauen, ist ebenso ein­fach wie neue. Der Wunsch nach Abwechs­lung spielt sicher mit.» Oft sei es auch der Wunsch, etwas anzu­bauen, was der Gross­ver­tei­ler nicht im Sor­ti­ment hat. «Das schla­gende Argu­ment ist aber zwei­fels­frei der Geschmack. Diese Inten­si­tät und Viel­falt fin­det sich bei den Hybri­den nicht», schwärmt Pro­Spe­cieR­ara-Spre­che­rin Egloff: «Die Dut­zende aro­ma­ti­schen alten Erd­beer­sor­ten haben nichts gemein mit den faden, mas­sen­pro­du­zier­ten Früch­ten, wel­che schon im Januar in den Rega­len lie­gen.»

Auch fin­dige Gas­tro­nom­In­nen sind längst auf den Geschmack gekom­men und expe­ri­men­tie­ren gerne mit über­ra­schen­den For­men, schrä­gen Far­ben und mit viel­fäl­ti­gen Geschmacks­rich­tun­gen. Sie haben durch­aus zur neuen Popu­la­ri­tät der alten Sor­ten bei­getra­gen. «Köchen sagen die bis­wei­len aus­ge­fal­le­nen Gemüse und Früchte zu, wel­che dem Essen neue Noten geben und auch dem Auge etwas bie­ten.» Kein Wun­der, grei­fen auch bekannte «Chefs» immer öfter mal in die Trick­kiste mit den weni­ger gän­gi­gen Sor­ten.

Wer sich also auf das Expe­ri­ment mit raren und alten Sor­ten ein­las­sen möchte, kann dies getrost auf eigene Faust tun. Die Aus­wahl lässt kaum Wün­sche offen. Stel­len sich Fra­gen, so hilft neben ein­schlä­gi­ger Lite­ra­tur das Netz­werk der Stif­tung Pro­Spe­cieR­ara wei­ter. Deren Fach­leute orga­ni­sie­ren über­dies Ver­an­stal­tun­gen, Setz­lings­märkte und Kurse in der gan­zen Schweiz.

Für­spre­che­rin der alten Sor­ten

Die Stif­tung Pro­Spe­cieR­ara wurde 1982 gegrün­det, um gefähr­dete Kul­tur­pflan­zen und Nutz­tiere vor dem Aus­ster­ben zu schüt­zen. Heute enga­giert sich die Orga­ni­sa­tion für die Erhal­tung und Nut­zung von 1400 Gar­ten- und Acker­pflan­zen, 500 Bee­ren­sor­ten, 1900 Obst­sor­ten, 800 Zier­pflan­zen­sor­ten und 32 Nutz­tier­ras­sen.

Pro­Spe­cieR­ara arbei­tet mit zahl­rei­chen Pri­vat­per­so­nen zusam­men, wel­che die Sor­ten in ihren Gär­ten im Ehren­amt ver­meh­ren oder sel­tene Ras­sen hal­ten und züch­ten. Die alten Sor­ten und Ras­sen sol­len aber nicht nur erhal­ten und bewahrt wer­den, son­dern viel­mehr für alle zugäng­lich sein und genutzt wer­den.

Das Enga­ge­ment von Pro­Spe­cieR­ara wird unter­stützt von über 12 000 Gön­ne­rIn­nen und Spen­de­rIn­nen, von wei­te­ren Stif­tun­gen, durch das Bun­des­amt für Land­wirt­schaft sowie durch zahl­rei­che Part­ner aus Han­del und Wirt­schaft.

Mehr Infos: www.prospecierara.ch

Der Autor

Andreas Käsermann

Andreas Käser­mann
Redak­tor casanostra
Ver­ant­wort­li­cher Kom­mu­ni­ka­tion & Medien, Casafair Schweiz

5 Ever­greens für den Gar­ten

Pas­ti­nake

Das Wur­zel­ge­müse wurde bereits zur Römer­zeit in Süd- und Mit­tel­eu­ropa ange­baut. Die Pas­ti­nake wurde zeit­wei­lig von Karot­ten und Kar­tof­feln ver­drängt, liegt aber heute wie­der im Trend. Schmeckt ähn­lich wie Sel­le­rie.

Costata Roma­nesco

Diese Zuc­chetti war einst eine beliebte Markts­orte in Ita­lien. Reif ist sie erst, wenn sie unge­fähr 10 cm dick ist. Auch dann ist sie noch sehr zart und dank den ver­dick­ten Längs­strei­fen sehen die Zuc­chet­tischei­ben wie Zahn­rä­der aus. Gut geeig­net auch als Grill­plätzli.

Blauer Schwede

Nein, kein trinkse­li­ger Nord­eu­ro­päer; viel­mehr eine alte Kar­tof­fel­sorte mit blauer Schale und blauem Fleisch. Gemäss neue­ren Unter­su­chun­gen soll der Ver­zehr von blauen Kar­tof­feln blut­druck­sen­kend wir­ken.

Ber­ner Rose

Auch die Apfel­sorte «Ber­ner Rose» hat das Pro­Spe­cieR­ara-Güte­sie­gel und stammt ursprüng­lich aus Opp­li­gen BE. Der erste Mut­ter­baum trug 1888 Früchte. Ber­ner Rosen sind auch beliebte Most­äp­fel. Unter dem sel­ben Namen ist auch eine Fleisch­to­mate bekannt.

Chiog­gia

Eine ita­lie­ni­sche Ran­den­sorte, wel­che dem Auge ebenso viel bie­tet wie dem Gau­men. Die Sorte wurde bereits vor Mitte des 19. Jahr­hun­derts ange­baut. Die jun­gen, zar­ten Ran­den schme­cken beson­ders gut roh oder leicht gekocht.

Diese und eine grosse Viel­falt an wei­te­ren Sor­ten wird an den Setz­lings­märk­ten in der gan­zen Schweiz ver­kauft. Saat­gut ist in den Coop-Gar­ten­ab­tei­lun­gen oder im Online-Han­del unter www.sativa-rheinau.ch erhält­lich. Pro­Spe­cieR­ara-Gön­ne­rIn­nen haben über­dies jähr­lich einige Por­tio­nen Saat­gut kos­ten­los zugute

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