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Erzwun­ge­ner Fens­ter­um­bau

Recht, Stock­werk­ei­gen­tum

Stock­werk­ei­gen­tum, Umbauen

Do, 03.09.2020

«Darf die Stock­werk­ei­gen­tums­ge­mein­schaft einen Mit­ei­gen­tü­mer zwin­gen, seine Aus­sen­fens­ter zwecks Sen­kung der Rei­ni­gungs­kos­ten umzu­bauen, damit diese geöff­net und leich­ter geputzt wer­den kön­nen?»

Den ein­zel­nen Mit­ei­gen­tü­me­rIn­nen die­nen die Fens­ter als Luft- und Licht­quelle. Fens­ter­fron­ten bzw. ‑fas­sa­den aus Glas oder ähn­li­chen Mate­ria­len erset­zen die Aus­sen­mauer des Gebäu­des und sind des­we­gen zwin­gend gemein­schaft­lich.

Der Mit­ei­gen­tü­mer ist in der Aus­übung des Son­der­rechts an den eige­nen Tei­len der Fens­ter­front nicht frei: Kein Fens­ter darf ohne Zustim­mung der Stock­werk­ei­gen­tü­mer­ver­samm­lung der­art ver­än­dert wer­den, dass es sicht­bar von den übri­gen Fens­tern abweicht.

Der Autor

Luigi Lanzi
Rechts­an­walt MLaw, Legis Rechts­an­wälte AG, Zürich

Aus «casanostra» 157

casanostra 157 - September 2020

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