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Der letzte Meter ist besonders heikel

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  Fr, 17.02.2017

Die Schweiz investiert Milliarden in die Aufbereitung und Verteilung von sauberem Trinkwasser. Doch sobald das Wasser vom Verteilnetz in die Häuser gelangt, schaut niemand mehr genau hin. Stefan Kötzsch, der für die Hochschule Luzern und die Eawag forscht, will dies ändern.

Das Trinkwasser in der Schweiz ist von ausgezeichneter Qualität. Doch auch in Wasser erster Güte leben bis zu 10 000 Bakterienarten. Die Bakterien siedeln sich gemeinsam mit Viren, Pilzen und Protozoen in Trinkwasserleitungen an und bilden einen Biofilm. Ein solcher Belag ist ganz normal und für den Menschen ungefährlich, wenn sich die Bakterienzusammensetzung in einem gesunden Gleichgewicht befindet. In der Schweiz haben die Wasserversorger die Herstellung dieser biologischen Stabilität sehr gut im Griff. «Problematisch wird es da, wo das Wasser das Verteilnetz der Gemeinde verlässt und in die Häuser gespeist wird», sagt Stefan Kötzsch, der für das Departement Technik & Architektur der Hochschule Luzern und das Wasserforschungsinstitut Eawag das KTI-Forschungsprojekt «Materialien in Kontakt mit Trinkwasser» leitet. Die Kommission für Technologie und Innovation des Bundes (KTI) fördert wissenschaftsbasierte Innovationen in der Schweiz.

Die Autorin

Mirella Wepf
Mirella Wepf
Journalistin

Aus «casanostra» 139

casanostra 139 - Februar 2017

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