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Basel kämpft um sei­nen Boden

Bauen, Reno­vie­ren & Sanie­ren, Recht

Bau­recht, Gesetz, Poli­tik, Steu­ern

Do, 28.08.2014

Wenn Gemein­den und Kan­tone ihr Land an pri­vate Inves­to­ren ver­kau­fen, geht die Gestal­tungs­frei­heit für kom­mende Genera­tio­nen ver­lo­ren. Der Kan­ton Basel-Stadt soll darum sein Land nur noch im Bau­recht abge­ben.

Vor acht Jah­ren hat der Kan­ton Basel-Stadt eine Strasse ver­kauft : Die Hünin­ger­strasse. Sie war eine direkte Ver­bin­dung vom Bas­ler Stadt­zen­trum nach Frank­reich. Heute steht um das ganze Areal ein Zaun, und der Boden hin­ter die­sem Zaun gehört der Novar­tis. Aus der Ver­bin­dung ist eine Sack­gasse gewor­den, die vor den Ein­gangs­pfor­ten des soge­nann­ten « Novar­tis Cam­pus » endet. Unheim­lich die Vor­stel­lung, dass das rie­sige Areal bei einer Über­nahme oder einem Zusam­men­schluss der­einst einem chi­ne­si­schen Staats­fonds oder einem inter­na­tio­na­len Hol­ding­kon­strukt gehö­ren könnte. « Das gab viel Kri­tik » , sagt Mar­tina Tur­nes, Vor­stands­mit­glied des Hausvereins Nord­west­schweiz und Mit­glied des Initia­tiv­ko­mi­tees.

Die Autorin

Corinne Roth

Corinne Roth

Aus «casanostra» 126

casanostra 126 - September 2014

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