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Aus­ser­ter­min­li­cher Aus­zug

Recht

Kün­di­gung, Ver­mie­tung, Ver­si­che­run­gen

Mo, 30.03.2020

«Kann ich als Ver­mie­te­rin sofort mit Reno­va­ti­ons­ar­bei­ten begin­nen und den­noch die Miete bis zum nächs­ten ordent­li­chen Kün­di­gungs­ter­min ver­lan­gen?»

Von einem aus­ser­ter­min­li­chen Aus­zug oder einem vor­zei­ti­gen Aus­zug spricht man, wenn die Mie­ter­schaft das Miet­ob­jekt ohne Ein­hal­tung von Kün­di­gungs­frist und ‑ter­min zurück­gibt.

Unter fol­gen­den Vor­aus­set­zun­gen wird die Mie­ter­schaft von ihren Miet­zins­zah­lungs­pflich­ten befreit: Die Mie­ter­schaft muss die Miet­sa­che der Ver­mie­te­rin voll­stän­dig zurück­ge­ben und einen zumut­ba­ren Ersatz­mie­ter vor­schla­gen, der zah­lungs­fä­hig und bereit ist, den Miet­ver­trag zu den glei­chen Kon­di­tio­nen zu über­neh­men. Die Pra­xis räumt der Ver­mie­te­rin eine ange­mes­sene Frist zur Prü­fung der Zumut­bar­keit des Ersatz­mie­ters ein.

Die Autorin

Eliane Ganz

Eliane E. Ganz
LL.M., Rechts­an­wäl­tin und neben­amt­li­che Han­dels­rich­te­rin im Bereich Miete,
Kämp­fen Rechts­an­wälte, Zürich

Aus «casanostra» 155

casanostra 155 - April 2020

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