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Der Natio­nal­rat hat heu­te eine Rei­he von Vor­stös­sen bera­ten, wel­che die Sozi­al­part­ner­schaft zwi­schen Ver­mie­ten­den und Mie­ten­den unter­gra­ben. Eine Mehr­heit der gros­sen Kam­mer hat dabei dem Druck der Immo­bi­li­en­lob­by nach­ge­ge­ben und damit das bewähr­te Miet­recht dras­tisch aus­ge­höhlt. Cas­a­fair – der Ver­band der ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten und fai­ren Eigen­tü­me­rIn­nen – beur­teilt das Ver­dikt äus­serst kri­tisch: Die Rech­te der Mie­ten­den wer­den beschnit­ten und die bewähr­te Sozi­al­part­ner­schaft zwi­schen Ver­mie­ten­den und Mie­te­rIn­nen wird fahr­läs­sig aufs Spiel gesetzt.

Der Natio­nal­rat habe heu­te ein fal­sches Signal aus­ge­sen­det, sei vor der Immo­bi­li­en­lob­by regel­recht ein­ge­knickt sagt Cas­a­fair-Vize­prä­si­dent und GLP-Natio­nal­rat Beat Flach: «Ver­mie­te­rin­nen und Ver­mie­ter sol­len durch­aus einen anstän­di­gen Preis für ihre Objek­te erhal­ten. Sie sol­len aber ver­mie­ten – nicht abzo­cken. Es ist bedenk­lich, dass der Natio­nal­rat die­sen Grund­satz über Bord wer­fen will.» Eine Über­prü­fung des Miet­rechts mit Augen­mass – wie es zuvor der Stän­de­rat vor­ge­schla­gen hat­te – wäre für Flach der bes­se­re Weg gewe­sen.

Der Ver­band Cas­a­fair ist jedoch zuver­sicht­lich, dass die Ver­nunft der­einst obsiegt, der Stän­de­rat bei sei­ner Hal­tung bleibt und vom Bun­des­rat eine aus­ge­wo­ge­ne und fai­re Vor­la­ge ver­langt.



Bildquelle

  • Bundeshaus: Parlamentsdienste

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