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Der Bun­des­rat hat ges­tern bekannt gege­ben, bei Geschäfts­mie­ten auf eine not­recht­li­che Rege­lung zu ver­zich­ten. Der Eigen­tü­me­rIn­nen­ver­band Casafair ruft seine Mit­glie­der noch­mals auf, bei Gewer­be­lie­gen­schaf­ten das Gespräch mit der Mie­ter­schaft und – wo immer mög­lich und ange­zeigt – indi­vi­du­elle und soli­da­ri­sche Kulanz­lö­sun­gen zu suchen.

«Die­ser Ent­scheid des Bun­des­rats gibt den Ver­mie­te­rIn­nen und Mie­ten­den wenig Sicher­heit.», sagt Casafair-Prä­si­den­tin Clau­dia Friedl. Die feh­lende Klä­rung birgt die Gefahr von zahl­rei­chen und lang­wie­ri­gen Strei­tig­kei­ten und Gerichts­ver­fah­ren. Casafair hatte ein Sys­tem des «bur­den sharings» vor­ge­schla­gen, bei wel­chem Ver­mie­te­rIn­nen und Mie­tende jeweils die Hälfte der Miete über­nom­men hät­ten – quasi die Last auf bei­den Schul­tern ver­teilt. Bekannt­lich setzt der Lock­down bei­den Sei­ten finan­zi­ell zu.

Die­ses Land lebt von all den klei­nen Läden und Geschäf­ten und den Kun­dIn­nen, die für Umsatz sor­gen. Die Coro­na­krise wird der­einst über­wun­den sein – und dann soll­ten die vie­len bewähr­ten Miet­ver­hält­nisse als Part­ner­schaft auf Augen­höhe wei­ter bestehen.



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