Schliessen

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Die Corona-Krise spitzt sich in die­sen Tagen dra­ma­tisch zu und führt erneut zu Schlies­sun­gen von Betrie­ben wie Dis­ko­the­ken, Tanz­schu­len und Kul­tur­in­sti­tu­ten. Ange­sichts der exis­tenz­be­dro­hen­den Situa­tion, in der sich viele Geschäfte befin­den, nimmt das Par­la­ment mit knap­pem Mehr eine gesetz­li­che Rege­lung zum Tei­ler­lass von Geschäfts­mie­ten nun doch in Angriff. 

Casafair Schweiz hält hier eine Ent­las­tung der Gewer­be­trei­ben­den für die Zeit, in der Unter­neh­men wegen den behörd­li­chen Mass­nah­men zu Covid-19 ihre Geschäfte ein­stel­len muss­ten und müs­sen, für drin­gend. Das knappe Resul­tat, mit dem auf das Gesetz ein­ge­tre­ten wurde, ist bedenklich.

Der Eigentümer*innenverband Casafair ruft seine Mit­glie­der noch­mals auf, auch bei den erneu­ten Schlies­sun­gen das Gespräch mit der Mie­ter­schaft auf­zu­neh­men und – wo immer mög­lich und ange­zeigt – rasch indi­vi­du­elle und soli­da­ri­sche Kulanz­lö­sun­gen zu suchen. Gehen die Geschäfte Kon­kurs, ist der Scha­den für Ver­mie­tende grös­ser als bei einer Stun­dung oder einem Tei­ler­lass der Miet­zin­sen. Es ist im vita­len Inter­esse auch der Ver­mie­ten­den, dass sie ihre (teils lang­jäh­rige) Mie­ter­schaft von Gewerbe- und Dienst­leis­tungs­räu­men behal­ten, weil in der Krise eine Neu­ver­mie­tung erschwert ist. Dafür stellt er eine Weg­lei­tung zur Ver­fü­gung, wie im Ein­zel­fall vor­zu­ge­hen ist.

Die­ses Land lebt von vie­len klei­nen Läden und Geschäf­ten und von Kund*innen, die für Umsatz sor­gen. Nur soli­da­risch kom­men wir durch die Coro­na­krise, dazu sol­len die vie­len bewähr­ten Miet­ver­hält­nisse als Part­ner­schaft auf Augen­höhe wei­ter bestehen.

Die Weg­lei­tung von Casafair gibt es hier zum Down­load.



Bildquelle

  • Schild an der Tür des Kauf­hau­ses infor­miert über Schließung: franconiaphoto/Istock

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