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Für Casafair Schweiz ist es völ­lig unver­ständ­lich, warum es der Bun­des­rat bei einer Emp­feh­lung belässt und rät, «mög­lichst nicht umzu­zie­hen». Damit ent­zieht sich die Regie­rung ihrer Ver­ant­wor­tung und lässt Ver­mie­tende und Mie­tende glei­cher­mas­sen im Stich. «Ein kla­res Macht­wort aus dem Bun­des­haus hätte die Situa­tion beru­higt», sagt Casafair-Geschäfts­lei­te­rin Kathy Stei­ner. «In ande­ren Berei­chen war dies in den letz­ten Wochen auch mög­lich. Was die Schweiz jetzt benö­tigt ist Ruhe – nicht Chaos.»

Mit der blos­sen Emp­feh­lung, auf Umzüge jetzt mög­lichst zu ver­zich­ten, droht in den kom­men­den Tagen einer­seits eine Ket­ten­re­ak­tion, weil nur umge­zo­gen wer­den kann, wenn das neue Logis geräumt ist. Aus­ser­dem bedeu­tet dies, dass sich Mie­tende und Ver­mie­tende auf eigene Faust zu eini­gen haben. Sowohl hin­sicht­lich Umzug als auch in Bezug auf Miet­zinse.

Mie­ten ganz oder teil­weise stun­den

Hin­sicht­lich gan­zer oder teil­wei­ser Stun­dung von Miet­zin­sen bekräf­tigt Casafair-Geschäfts­lei­te­rin Kathy Stei­ner: «Das ist ein gutes Instru­ment um die ange­spannte Situa­tio­nen zu ent­schär­fen und wird vie­ler­orts auch mög­lich sein. Ein voll­stän­di­ger Erlass der Miet­zin­sen ist kaum rea­lis­tisch, wenn Ver­mie­tende – wie von Casafair pro­kla­miert – eine reine Kos­ten­miete ver­lan­gen. Das Pro­blem würde sich damit bloss von den Mie­ten­den auf die Ver­mie­ten­den über­tra­gen.» Casafair ist aus­ser­dem dezi­diert der Mei­nung, dass Gesu­chen um Erlass oder Sen­kung der Miet­zinse nicht vor­ei­lig ent­spro­chen wer­den soll, damit nicht Tritt­brett­fah­rer von unbe­rech­tig­ten Ver­güns­ti­gun­gen pro­fi­tie­ren.



Bildquelle

  • Deli­very Men Unloading Boxes On Street: AndreyPopov/iStock

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