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Der Bau­pfusch und die Durch­set­zung von Garan­tie- und Haf­tungs­an­sprü­chen beschäf­ti­gen den Hausverein schon lange: Eine Bau­pfusch-Geschichte in Walen­stadt, die von «casanostra» im Herbst 2004 auf­ge­ar­bei­tet wurde, fand sogar im «Blick» Reso­nanz: «720 Bau­män­gel – das ist die grösste Bruch­bude der Schweiz» titelte das Blatt. Nun kommt auch poli­tisch Bewe­gung in die Sache.

Hil­de­gard Fäss­ler, bis 2017 Hausvereins-Prä­si­den­tin, hatte als Natio­nal­rä­tin im Früh­ling 2009 eine Motion zum Thema Bau­pfusch ein­ge­reicht. Darin for­derte sie einen bes­se­ren Schutz der Bau­herr­schaf­ten bei Bau­pfusch. Die gel­ten­den Rüge- und Garan­tiefris­ten und die Haf­tung der Unter­neh­mer für ver­deckte Män­gel seien zu über­prü­fen. Der Bun­des­rat bean­tragte die Annahme der Motion, gab eine Stu­die in Auf­trag und auch die eid­ge­nös­si­schen Räte sahen Hand­lungs­be­darf. Doch das ent­spre­chende Gesetz lässt immer noch auf sich war­ten.

Nun kommt jedoch Bewe­gung in die Sache: Für den 23. Februar 2018 hat das Bun­des­amt für Jus­tiz als Spät­folge der Motion zur Gesprächs­runde mit den Fach­krei­sen gela­den. Her­nach sei geplant, in der zwei­ten Jah­res­hälfte eine Revi­sion des Bau­ver­trags­rechts in die Ver­nehm­las­sung zu schi­cken.



Bildquelle

  • Bau­pfusch: Stöckli Grenacher Schäubli

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